Robert Fleck trifft Kasper König, Marion Ackermann
und Harald Falckenberg
Da die Kunst der Gegenwart maßgeblich durch das Engagement privater Sammler und Sammlerinnen gefördert wird, hat der Intendant der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu einer Gesprächsreihe eingeladen. In drei Gesprächen – heute, am 20. April und bereits am 2. Februar – trifft Robert Fleck auf Sammler und Museumsdirektoren, um mit ihnen über den Stellenwert zeitgenössischer Kunst zu sprechen und Wege der künftigen Kooperation zwischen Sammlern und Museen zu erörtern.
Seine heutigen Gäste sind:
Kasper König, Museum Ludwig, Köln
Marin Ackermann, K20K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Harald Falckenberg, Sammlung Falckenberg, Hamburg
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR (inkl. Eintritt in die Ausstellung und aller Gebühren)
Exklusiv für ArtCARD-Inhaber: 50 Freikarten; eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss: 25. Februar.
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr) Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post.
Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen.
Byzanz: Pracht und Alltag - Rahmenprogramm
Dienstag, 2. März |
17–18.30 Uhr und
Freitag, 5. März |
16–17.30 Uhr
Die einzigartige Metropole, gelegen an der Schnittstelle Europas und Asiens, war nach der Teilung des Römischen Reiches (395 n. Chr.) Zentrum des Oströmischen Reiches.
Nach der osmanischen Eroberung 1453 wurde die Stadt unter dem neuen Namen Istambul Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Im türkischen Dialekt der Stadt hatte sich die Namensform Istanbul (auch Istambul, Stambul) herausgebildet, die schon in seldschukischer Zeit Verwendung fand und später durch osmanische und westeuropäische Aufzeichnungen für das 16. Jahrhundert belegt ist. Während mit Konstantinopel meist die gesamte Stadt samt einigen Stadtteilen nördlich des Goldenen Horns und jenseits des Bosporus gemeint war, kennzeichnete der Name Istanbul eher die alte Stadt auf der Halbinsel zwischen Marmarameer, Bosporus und Goldenem Horn, die nach Westen durch die Landmauer abgeschlossen wurde. Als Zentrum zweier Weltreiche besaß Konstantinopel überragende historische und kunstgeschichtliche Bedeutung und gilt als der Prototyp einer imperialen Weltstadt vom 4. bis ins frühe 20. Jahrhundert.
Begegnen Sie der Geschichte und den Zeugnissen dieser Metropole während eines Ausstellungsrundgangs mit dem klassischen Archäologen Kai Jes.
Teilnahme nur für Lehrerinnen und Lehrer (kostenlos).
Eine schriftliche Anmeldung ist notwendig.
Anmeldeschluss: 25. Februar 2010 Zur schriftlichen Anmeldung
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr) Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post.
Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen.
Neugierig? Kunst des 21. Jahrhunderts aus privaten Sammlungen - Rahmenprogramm
Mittwoch, 24. Februar | 19 Uhr Mittwoch, 3. März | 17 Uhr und Donnerstag, 25. März | 11 Uhr
Von Dada bis heute: Historische und aktuelle Positionen privater Sammlungen
Ohne Auswahlkriterien präsentiert sich die zeitgenössische Kunst oft in einer verwirrenden Vielfalt – geprägt von verschiedenen Polen – als eine Kunst, die alles probiert. Die Kunstwerke bestimmen sich jeweils in der individuellen Begegnung mit dem Betrachter und verlangen von ihm, sich voller Neugier auf ästhetische, sinnliche und intellektuelle Erfahrungen einzulassen.
Begegnen Sie mit der Kunsthistorikerin Marta Cencillo Ramírez diesen unterschiedlichen Positionen privater Sammlungen. Neugierig?
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR
(inkl. Eintritt in die Ausstellung)
Die Amerikaner hatten Elvis – Deutschland hatte Peter Kraus. Schon früh war klar: Der 1939 in München geborene Peter Siegfried Krausnecker will auf die Bühne. Seinen ersten Auftritt als Schauspieler hat er mit 14 als cooler Draufgänger Johnny in der Verfilmung des Kästner-Romans „Das fliegende Klassenzimmer“. Er lernt Gitarre und träumt von seinen Idolen Sammy Davis, Ella Fitzgerald und Frank Sinatra. Als der Rock 'n' Roll die Jugend erobert, ist Peter fasziniert. Mit einem einfachen Grundig-Tonbandgerät überspielt er vom amerikanischen Soldatensender AFN alle Rock 'n' Roll-Titel und übt Tag und Nacht. Der Durchbruch kommt Anfang der 50er auf einem Jazz-Konzert in München. Kraus spielt drei Elvis-Songs, das Publikum tobt. Der lässige Interpret avanciert zum Teenie-Idol; die weiblichen Fans kreischen sich um den Verstand, und er wird der erste männliche „Bravo“-Starschnitt. Auch nach Ende der Rock'n'Roll-Welle verfolgt er weiterhin eine Karriere in Film und Fernsehen. Als in Berlin die Mauer fällt, durchreist der Rock'n'Roller der ersten Stunde die Bundesrepublik mit der Revue „Vorwärts in die Fifties“. Unter dem Motto ist er eigentlich noch heute unterwegs. Insgesamt hat Peter Kraus mehr als 17 Millionen Tonträger verkauft und zahlreiche Goldene Schallplatten, Auszeichnungen und Ehrungen erhalten. 2006 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Musikpreis „Echo“ ausgezeichnet. Letztes Jahr feierte „Sugar Baby“ Kraus seinen 70. Geburtstag und ist heute eine lebende Legende.
Hallo, ich bin Bertha von Sulzbach, eine bayrische Gräfin, die im Jahr 1146 mit großem Gefolge nach Konstantinopel reiste, um den byzantinischen Kaiser Manuel I. Komnenos zu heiraten. Ich möchte Euch einladen, mit mir und meinem Kater Alois die prächtige Stadt Konstantinopel, ihre Geheimnisse und Herrlichkeiten, wie die große Rennbahn, das Hippodrom, das Markttreiben in der Stadt, die größte Kirche, die Hagia Sophia, und heilige Männer, die auf hohen Säulen zu Gott beten, kennenzulernen.
Uschi Baetz liest aus dem Kinderbuch „Bertha in Byzanz“ (Text: Mabi Angar, Zeichnungen: Friedrich Witlake), das zur Ausstellung erscheint. Im Anschluss geht Ihr in der Ausstellung auf Entdeckungsreise, bevor Ihr Euch jeder eine Glitzersteinprinzessin Bertha oder den Glitzersteinkaiser Manuel bastelt.
Weitere Termine: Sonntag, 14., 21. März, 18., 25. April, 16., 23., 30. Mai, jeweils 11 Uhr (für Familien/Individualbucher).
Für Schulklassen/Gruppen frei buchbare Termine.
Zusätzliche Termine können telefonisch vereinbart werden.
Information: Telefon: 0228 9171–263 (Montag–Donnerstag 9–15 Uhr und freitags 9–12 Uhr) Anmeldung: Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post.
Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen.
Dienstag, 9. März | 20 Uhr
IRISH SPRING 2010
10. Festival of Irish Folk Music im Forum
Ruth Dillon
Eamonn Galldubh
Skellig
Zum 10. Mal steigen irische Musiker und ihre Celtic Cousins auf deutsche Bühnen, um mit Gesang, Tunes und Tänzen dem deutschen Frühling auf lebendige Art einzuheizen. Seit dem Start im Jahre 2001 hat sich das Irish Spring Festival vom Geheimtipp zu einem Highlight und Jour Fixe der hiesigen Folkszene entwickelt: Hier kann man wunderbarer Musik lauschen, mit den Künstlern am CD-Stand sprechen oder einfach neue Freundschaften schließen. Konsequente Konzentration auf hohes künstlerisches Niveau, stilistische Vielfalt, lockere Präsentation und nicht zuletzt die Hand am Puls der permanenten musikalischen Entwicklung im keltischen Musik-Kosmos haben dem Festival einen exzellenten Ruf bei Zuschauern, Künstlern und Veranstaltern verschafft. Das Jubiläumsprogramm 2010 wird ein Wiedersehen mit Publikumslieblingen vergangener Tourneen und neue Höhepunkte aus dem schillernden Folk Klangraum verbinden. Die Experten genauso wie die steigende Zahl junger neuer Fans können sich auf einen spannenden Abend mit hohem Erfrischungsfaktor freuen.
Die Musiker 2010:
Skellig feat. Colin Ryan Das neue Projekt des Grada-Gründers Alan Doherty
Colin Ryan Riverdance Step Virtuoso
Grainne Hambly & William Jackson Masters of the Celtic Harp
Eamonn Galldubh & Runa Riverdance Piper mit All Star Band
İstanbul’un Parlak Dönemleri – Bonn’da (Türkçe) Bizans Sergisi
Avrupa ve Asya kıtaları arasında köprü oluşturan İstanbul; uzun bir geçmişe dayanan zengin bir tarihsel kültür mirasına sahiptir. Yaklaşık bin yıl boyunca Bizans İmparatorluğu’nun başkenti olan kent, Fatih Sultan Mehmet’in 1453 yılında fethetmesiyle Osmanlı İmparatorluğu’nun başkenti haline gelmiştir. Böylece, eskiden „Byzantion“ ve „Konstantinopolis“ olarak adlandırılan kent, Romalılar’dan Türkiye Cumhuriyeti’nin kuruluşuna kadar farklı medeniyetlerin siyasi ve kültürel merkezi olarak çok önemli bir rol oynamıştır. Altın, fil dişi ve ipekten yapılmış sanat eserlerini içeren sergimiz, İstanbul’un ve Bizans medeniyetinin tarihi mirasının görkemini sergilemektedir. Senelerce İstanbul’da yaşayan Arkeolog Kai Jes sizi sergide gezdirerek, İstanbul’un parlak dönemlerini sizlere Türkçe anlatarak tarihi maziyi bir kez daha belleklere taşıyacaktır.
Ücret (kişi başı, giriş dahil): 2 €
Grup en az 6 kişiden, en fazla 25 kişiden oluşur.
Rezervasyon:
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de veya Faks: 0228 9171–244
Rezervasyon onayı yazılı bir şekilde sizlere gönderilecektir. Lütfen rezervasyon onayınızı sergiye geldiğinizde birlikte getirin.
Yukarıdaki tarihler dışında da özel Türkçe sergi yapılabilmektedir. Bu konu ile ilgili lütfen pedagoji büromuza müracaat ediniz.
Okul sınıfları için ücret (giriş dahil): 25 €
Danışma: Pazartesi ile Perşembe arası saat 9–15, Cuma saat 9–12, Telefon: 0228 9171–263
Markus Lüpertz. Eine Retrospektive. Bilder und Skulpturen von 1963 bis 2009 - Rahmenprogramm
„Es stimmt schon, der Künstler muss arm sein“
Gedichte von Markus Lüpertz werden zu Jazz-Songs.
Und mehr!
Eine Uraufführung der besonderen Art: Texte, Gedichte und Sinnsprüche des Maler und Bildhauers Markus Lüpertz in der Liedvertonung von Stefanie Schlesinger und Wolfgang Lackerschmid werden anläßlich der Ausstellung Markus Lüpertz. Hauptwege und Nebenwege in Bonn uraufgeführt.
Die an diesem Abend präsentierte Neuerscheinung der CD trägt natürlich nicht nur die Handschrift der beiden Musiker, sondern wird durch die Gestaltung von Markus Lüpertz ein exclusives Gesamtkunswerk.
Wolfgang Lackerschmid ist seit den 1970er Jahren gleichermassen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich.
Seine Musik verbindet den klassischen Duktus des Schlagwerk- und Kompositionsstudiums mit den Erfahrungen eines Musikers, dessen Schaffen sich geographisch über Amerika, Asien und viele Teile Europas erstreckt und musikalisch durch deren ethnische und kulturelle Unterschiede geprägt ist.
Stefanie Schlesinger ist mit ihrer musikalisch breitgefächerten Erfahrung die ideale Duo-und Kompositionspartnerin, und haucht den Texten in ihrer ganz eigenen Art melodisches Leben ein.
Stefanie Schlesinger: Gesang
Wolfgang Lackerschmid: Vibraphon und Piano
Paulina Olowska, Susan Strasberg,
2001
Sammlung Goetz
Der Sammler, das unbekannte Wesen:
Beweggründe – Hintergründe – Abgründe?
Über das Sammeln von Kunst im 21. Jahrhundert
Sammeln ist ein weites Feld, das Sammeln von Kunst vielleicht sogar ein Minenfeld. Widerstreitende Positionen, brisante Aussagen, ungewisse Halbwertszeiten. Nach welchen Kriterien geht ein Sammler ans Werk? Woher kommen die Inspirationen? Was will der Sammler weitertragen, was ist von gesellschaftlicher Relevanz? Ein vielstimmiger Chor von Sammlerpositionen gibt Antworten, bietet neue Blickweisen, fordert die Diskussion.
Begeben Sie sich gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Olaf Mextorf auf Entdeckungstour.
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR
(inkl. Eintritt in die Ausstellung)
FANFARE CIOCÂRLIA
Entfesselte Blechmusik vom Balkan
Die Instrumente der zwölf Meister der Highspeed-Blasmusik von Fanfare Ciocârlia haben im Laufe der Jahrzehnte ihren Glanz verloren und eine ganz eigene Patina bekommen. Sie sind geliebt und geschunden. Über 100 Konzerte im Jahr sowie unzählige Flüge haben Narben und Spuren und verbeulte Trichter hinterlassen. Dutzende Male wurden Ventile neu verlötet, Trichter gerichtet, Klappen mit Gummis zur Arbeit gezwungen...
Die Party, zu der Fanfare Ciocârlia Sturm bläst, bringt damit notorisch das Publikum zum Rasen.