Nigel Hawthorne als
exzentrischer König
George III.
King George – Ein Königreich für mehr Verstand Komödie, USA 1994, deutsche Fassung, Regie:
Nicholas Hytner, 97 Min., FSK: 12
Mit Nigel Hawthorne, Helen Mirren, Rupert Everett,
Ian Holm u.a.
König George III. neigt von jeher zur Exzentrik. Als seine
skurrilen Anwandlungen überhand nehmen, sieht sein
machthungriger Sohn die Möglichkeit, den König vom
Parlament für unzurechnungsfähig erklären zu lassen.
Treu ergeben sind George nur noch sein persönlicher
Diener und der sonderbare Dr. Willis, der sich mit unkonventionellen Methoden daran macht, den umnachteten
Regenten wieder zur Vernunft zu bringen.
Das Spielfilmdebüt des britischen Regisseurs Nicholas
Hytner basiert auf dem Theaterstück „The Madness of
George III.“ von Alan Bennett.
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Friday,
8 January | 10–11.30 a.m or
12.15–13.45 p.m Friday, 2 October | 10–11.30 a.m or 12.15–13.45 p.m Friday,
4 September |
10–11.30 a.m or
12.15–13.45 p.m
ArtTalk in English in the exhibition for
school classes, secondary level and up
Discover the explorer James Cook! With Karla Schlaepfer-Karst
James Cook was named one of the 20 most important
Britons ever. Learn about a renowned personage of English
history through authentic artifacts and nautical objects
and recognize the geographical and historical importance
for today´s world.
Interactive tasks which supplement
downloadable class plans are designed to facilitate fluency,
vocabulary practice as well as intercultural learning.
Native speaker Karla Schlaepfer-Karst has the interest
and curiosity of the learner in mind and offers a wide
range of visually stimulating material.
Pre-teaching Cook! Post-teaching Cook!
Admission: 90 EUR (incl. entrance fee) each class
Dates:
Every friday 10–11.30 a.m or
12.15–13.45 p.m.
Booking possible up to 5 workdays prior to date.
Contact us: Monday–Thursday from 9 a.m–3 p.m.
and Friday 9–12 a.m.
(Phone: 0228 9171–263, Fax: 0228 91 71–244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de).
Confirmation will be sent after booking. Booking form
Free supplementary class material available as download
(zip-Archiv, ca. 3,8 MB, PDF-documents: 01_BackgroundInformationCook mit Abbildung: Collage, 03_Life-at-SeaWorksheet, 04-Voyage-Scurvy, 05_NorthwestPassage, 06_Activities4ShipDrawing mit Abbildung: Endeavour, 07_PostJames, 08-1Crossword, 08-2CrosswordAnswers, 09_Further-web-references )
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
James Cook und die Kannibalen Britische Seeleute finden die Überreste ihrer Kameraden,
die von Neuseeländern
verspeist wurden
Illustration aus: John Marra, Journal of the Resolution’s
Voyage in
1771–1775
Die Expeditionsteilnehmer der zweiten Weltumsegelung
von James Cook werden in Neuseeland Augenzeugen von
Kannibalismus, dessen Erscheinungsform hier zum ersten
Mal als wissenschaftliches Phänomen beschrieben und
dokumentiert wird. Der Schock lässt nicht lange auf sich
warten: Auch die Briten werden bald Opfer der Kannibalen. Cook gerät in einen tragischen Konflikt zwischen den
Einheimischen und seiner Schiffsmannschaft.
Sabine te Heesen ist Kultur- und Literaturwissenschaftlerin
und promovierte zum Thema Kannibalismus („Der Blick
in die kannibalische Welt“).
Eintritt: 9 EUR / ermäßigt 7 EUR (im Vorverkauf inkl. aller
Gebühren)
An der Tageskasse sind Karten nur nach Verfügbarkeit
erhältlich.
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Meuterei auf der Bounty Abenteuerfilm, USA 1962, Regie: Lewis Milestone, 178
Min., FSK: ab 12
Mit Marlon Brando, Trevor Howard, Richard Harris u.a.
Auf ihrem Weg nach Tahiti führt Kapitän Bligh die Bounty
mit strenger Disziplin und harten Strafmaßnahmen.
In der paradiesischen Inselwelt begehrt die Besatzung
unter Führung von Leutnant Fletcher Christian gegen das
strenge Regiment auf – es kommt zur Meuterei und einer
anschließenden Flucht und Verfolgung.
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Freitag,
11. September |
9.30–11 Uhr
oder
11.30–13 Uhr
In unserer Kultur sind Firmung oder Konfirmation,
Volljährigkeit und Führerschein wichtige Ereignisse auf
dem Weg zum Erwachsen werden. Im Vergleich dazu
müssen die Jungen der Südseeinseln von haushohen
Holztürmen springen oder Jungen und Mädchen sich
teilweise auch an ungewöhnlichen Stellen wie Kniekehlen
oder Kinn tätowieren lassen. Tatoos belegen den sozialen
Rang und die familiäre Herkunft und bleiben ein Leben
lang erhalten. Anhand ethnographischer Ausstellungsobjekte und ausgewählter Filmbeiträge können die Schüler
anschließend im Gespräch mit der Ethnologin Corinna
Erckenbrecht erfahren, wie Gleichaltrige in der Südsee
erwachsen werden.
Teilnahmebeitrag: 90 EUR pro Klassenverband (inkl. Eintritt
zur Ausstellung und Filmbeiträge)
Frei buchbare Termine nach Anmeldung. Die Anmeldebestätigung wird
Ihnen zugesandt und ist zum
jeweiligen Termin mitzubringen. Zur schriftlichen Anmeldung
Der französische Gitarrist und Komponist Biréli Lagrène ist er einer der erfolgreichsten „Manouche“-Künstler überhaupt. Dieser Begriff verweist in Frankreich auf die Kunst und Kultur der Sinti und Roma.
Biréli Lagrène (* 1966 in Soufflenheim) hat von früher Jugend an mit seinem Vater Fiso und seinem Bruder Gaiti Musik gemacht; seine erste Schallplatte nahm er im Alter von 12 Jahren auf. Lagrène gilt manchen als ein „legitimer Nachfolger“ Django Reinhardts, dessen Kompositionen er nicht nur kongenial interpretiert; er ähnelt seinem Vorbild an Kreativität und in virtuoser Phrasierung, unternimmt aber auch Ausflüge in andere Spielarten des Jazz, in lateinamerikanische Musikstile und sogar in die Klassik. In der Tradition der Sinti- bzw. Manouches-Musiker ist Biréli Lagrène Multiinstrumentalist; neben der Gitarre beherrscht er Bass, Geige und Klavier und spielt gelegentlich Schlagzeug.
Biréli Lagrène spielte mit dem Bassisten Jaco Pastorius (Weather Report) zusammen. Die Liste der weiteren Musiker, mit denen er zusammengespielt hat, ist sehr lang, hier eine kleine Auswahl: Al Di Meola, Larry Coryell, John McLaughlin, Vic Juris, Stochelo Rosenberg, Babik Reinhardt (Sohn Django Reinhardts), Sylvain Luc (französischer Jazzgitarrist), Gil Evans, Leon Redbone, Richard Galliano (Akkordeon, Tangomusiker), Didier Lockwood, Henri Salvador...
Mitmachaktion für alle Besucher mit einem Maori-Künstler
im Workshopraum
- In englischer Sprache -
Meeting Maori artist George Nuku
George Nuku
Foto: Copyright Monica Shaw, 2006, British Museum
Mitmachaktion mit dem Bildhauer George Nuku, der in Stein, Knochen, Holz, Muschel und Polystyrol arbeitet. Seine traditionellen Tätowierungen an seinem Körper und die Geschichten, die er dazu erzählen kann, lassen uns in die Welt der Maori eintauchen und machen eine Begegnung mit diesem authentischen Künstler zu einem unvergesslichen Erlebnis. Fragen und selbst gestalten erlaubt!
Für Schulklassen mit Ausstellungsführung:
Di./Mi., 15.09.09 11.30 Uhr -13.00 oder
Mi., Do., Fr., 14 -15.30 Uhr mit Ausstellungrundgang 4 Euro pro Kind (Anmeldung unter 0228 9171-292) mehr Informationen für Schulklassen
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Mit Cook und Forster in der Südsee Dieter Heintze,
ehem. Leiter der völkerkundlichen Abteilung
des Übersee-Museums Bremen,
Mitglied des Beirats der Pacific Arts Association
Führungsgebühr: 3 EUR /ermäßigt
1,50 EUR (ArtCard) zuzüglich zum
Eintritt in die Ausstellung.
Teilnehmerzahl max.25 Personen.
Karten erhältlich an der Tageskasse
nur nach Verfügbarkeit.
Dauer: 60 Min.
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Das Piano Australien/Frankreich 1993, dt. Fassung,
120 Min., FSK: ab 12, Regie: Jane Campion
Mit Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill u.a.
Mitte des 19. Jahrhunderts: Die stumme Ada wird mit
ihrer kleinen Tochter am Strand von Neuseeland abgesetzt, um eine arrangierte Ehe mit einem ihr völlig fremden Mann einzugehen. Ada ist scheu und verschlossen
– der wichtigste Gegenstand in ihrem Leben ist ein Piano,
das sie aus Europa mitgebracht hat. Einfühlsam und
bildgewaltig inszeniert – mit der weltbekannten Musik
von Michael Nyman. Regisseurin Jane Campion ist ein
Klassiker der Filmgeschichte gelungen, der in den Punkten
Intensität, symbolische Aussagekraft und atmosphärische
Dichte Maßstäbe setzt.
„Das Piano“ erhielt zahlreiche
Auszeichnungen, unter anderem
die Goldene Palme in Cannes
sowie drei Oscars.
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Exhibiting the Pacific yesterday and today Adrienne Kaeppler,
Smithsonian Institution, Washington,
Kuratorin der Ausstellung
mit Tanzperformance von Noenoe Zuttermeister
Vortrag in englischer Sprache.
Eintritt: 3 EUR/ermäßigt 1,50 EUR
Information Telefon: 0228 9171–225
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Objects of wonder – Wonderful objects:
Gifts and exchande during Cook's voyages Steven Hooper,
Director, Sainsbury Research Unit,
University of East Anglia, U.K.
Vortrag in englischer Sprache.
This lecture will focus on some important Polynesian
objects in the exhibition „James Cook and the Exploration of the Pacifi c.“ It will discuss the circumstances under
which these objects were given to European visitors, and
also what was given to Polynesians in return as a way of
establishing exchange relationships.
Eintritt: 3 EUR/ermäßigt 1,50 EUR
Information Telefon: 0228 9171–225
Freitag bis Sonntag 25.–27. September
Schlagzeugfestival im Forum Drums Summit III Nach den Erfolgen in den vergangenen beiden Jahren
setzt die Kunst- und Ausstellungshalle das Festival
DRUMS SUMMIT fort, ein Musikprogramm, das dem
Schlagzeug gewidmet ist. DRUMS SUMMIT ist für
alle Sparten offen, sei es Klassik, Jazz, Rock, Folklore
oder anderes neu zu Entdeckendes. DRUMS
SUMMIT wird nicht nur Konzerte anbieten, sondern
auch Workshops, Demonstrationen und Diskussionen. DRUMS SUMMIT versteht sich als Treffpunkt
und Forum, als Kommunikator und Katalysator mit
den Besten des Fachs und einer interessierten
Öffentlichkeit vom Liebhaber bis zum Profi-Musiker.
Doch in erster Linie wird DRUMS SUMMIT eine
Performance fulminanter Musik.
Ergebnisse der Workshops Musikschule Euskirchen mit Robyn Schulkowsky featuring Jeff Ballard und Kenny Wollesen.
Erneut konnte die amerikanische Meistertrommlerin Robyn Schulkowsky als Programmpatin und Leiterin der Workshops gewonnen werden. In diesem Jahr wird sie ein Programm mit Schülern der Musikschule Euskirchen erarbeiten, unterstützt von den Meistern Kenny Wollesen und Jeff Ballard.
ab ca. 20.30 Uhr
Jeff Ballard feat. Kenny Wollesen
Jeff Ballard Trio (Lionel Loueke, guitar, Miguel Zenón, sax)
Jeff Ballard wuchs in Santa Cruz (Kalifornien) auf. Bereits als Kind hörte er auf seinem Bett liegend die Platten seines Vaters, Count Basie, Sergio Mendez, Milton Nascimento und die unvergleichliche Besenarbeit bei Ed Thigpen, dem langjährigen Schlagzeuger von Oscar Petersen und Ella Fitzgerald. „Es war ein Klang, als käme er aus der Erde, oder sei aus Wasser gemacht...“ Jeff studierte Musiktheorie und begann in kleinen Bands zu spielen. Sein Leben veränderte sich, als er Tony Williams bei Miles Davis hörte. „Es war, als käme man nach Hause...“ Als 25-jähriger kam er zu Ray Charles. „Ich brauchte nur Ray's Fuß zu beobachten, dann wusste ich, wie er den groove haben wollte.“ Nach 3 Jahren mit Ray ging Jeff nach New York und verfeinerte kontinuierlich sein Schlagzeugspiel. Seit 1999 spielt er immer wieder mit Chick Corea bei ganz verschiedenen Projekten.
Jeff ist Mitglied des Bard Mehldau Trios, der Joshua Redman Elastic Band und Co-Bandleader by FLY, dem Ausnahmetrio mit Mark Turner und Larry Grenadier. Begleitet wird er heute von dem phantastischen Gitarristen und Sänger Lionel Louke (spielte mit Herbie Hancock und Wayne Shorter) und dem Saxophonisten Miguel Zenón aus Puerto Rico.
Kenny Wollesen wuchs ebenfalls in Santa Cruz (Kalifornien) auf, bevor er nach San Francisco zog, um sich schließlich in New York City nieder zu lassen. Er ist vor allem durch sein Zusammenspiel mit Bill Frisell bekannt geworden: So ist er Mitglied des Bill Frisell Trios sowie des New Quartets und des Septetts von Frisell. Des Weiteren spielte er mit John Zorn, Marc Ribot, John Medeski, Tom Waits, John Scofield, Jesse Harris and the Ferdinandos, Sean Lennon, Mitchell Froom, Big John Patton, John Lurie, Jim Hall, Jessica Williams und Myra Melford. Weiterhin ist er Mitglied der Gruppe Sex Mob, die 2007 für einen Grammy in der Kategorie "Bestes zeitgenössisches Jazzalbum" nominiert wurde, und der Kamikaze Ground Crew um Gina Leishman. Als „privates Vergnügen“ bezeichnet Wollesen seine New Yorker Marching Band, die aus zig Mitgliedern besteht und immer wieder spontan bei Demonstrationen auftritt. Er ist Gründungsmitglied des New Klezmer Trios. Kennys Auftritte können nicht beschrieben werden. Musikalisch über jeden Zweifel erhaben ist er ein echter, wilder New Yorker Künstler-Freigeist und für jede Art von positiver Überraschung gut. mehr Informationen zum DRUMS SUMMIT
Vorprogramm: Perkussionsgruppe "TschabaDinos" des Seniorenheims Wohnstift Augustinum Bonn unter Leitung von Ansgar Buchholz
ab ca. 20.30 Uhr
Terry Bozzio feat. Michael Riessler, sax &
Vincent Courtois, violoncello Bekannt wurde Terry Bozzio durch seine Arbeit mit Frank Zappa und schließlich mit der Band UK. Er ist berühmt für seine Darbietungen des Stückes „The Black Page“ , welches Zappa ursprünglich geschrieben hatte, um Musiker zu testen. Das Stück gilt als „Albtraum eines Musikers“, da es musikalisch so dicht ist, dass das Notenblatt beinahe ganz schwarz ist. Ebenfalls beispielhaft ist sein Gesangsduell mit Zappa in dem Stück „Titties & Beer“.
Bozzio gründete die Gruppe Missing Persons mit seiner damaligen Frau Dale Bozzio (Gesang), den beiden ehemaligen Zappa-Musikern Warren Cuccurullo (Gitarre) und Patrick O’Hearn (Bass) sowie Chuck Wild (Keyboard). Das musikalische Spektrum des Schlagzeugers ist weit gefächert. Es spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Bands und Musikern wider. Dazu gehören unter anderem Duran Duran, Jeff Beck, Chad Wackerman, Steve Vai, Steve Stevens, Tony Levin, Robbie Robertson, Gary Wright, Don Dokken, Paul Hyde, Herbie Hancock, Dweezil Zappa, Richard Marx,The Knack, Korn und Fantômas wider. Terrry Bozzio ist bekannt für seine monströsen Drums-Aufbauten mit u.a. mehr als zwanzig Fußpedalen und Toms. Zitat: "If you're playing melodies, you need notes, so you can't just have two toms".
Mit freundlicher Unterstützung von
Mit dem bekannten deutschen Saxophonisten Michael Riessler realisiert Terry bereits verschiedene Projekte, allerdings ist die Verbindung mit dem französischen Jazz-Cellisten Vincent Courtois eine Uraufführung. mehr Informationen zum DRUMS SUMMIT
Hula- und Trommelperformances im Foyer
mit Noenoe Zuttermeister, Hawaii und ihren Begleiterinnen Zwischen diesen Darbietungen im Foyer: Sonic Massage mit Kenny Wollesen.
Alle Besucher sind eingeladen! Der Eintritt ist frei
.
ab ca. 20 Uhr
The Drumbassadors
René Creemers, Wim de Vries
Seit 2000 arbeiten die beiden holländischen Spitzen-Schlagzeuger René Creemers und Wim de Vries eng zusammen und bilden die erste Liga in Europa. Mit unglaublicher Virtuosität und Kreativität zaubern die beiden die unglaublichsten Geschichten aus ihren Instrumenten. Die Drumbassadors kombinieren in ihrer unnachahmlichen Art europäische, afrikanische und amerikanische Grooves, Sounds und Loops. So nimmt das Duo das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise, manchmal auch auf humorvolle Art, zieht alle Register auf seinen Instrumenten und verschmilzt sie mit vokalen Einwürfen, „gerappt“ oder gesungen, wobei aber immer die Musik und das Schlagzeug mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten, und nicht die Drum-Show, im Vordergrund steht. Auch für Nicht-Schlagzeuger ist eine Drumbassadors-Performance ein einmaliges Erlebnis.
ab ca. 21.30 Uhr
Al Foster Quartett
feat. Eli Degibri, sax, Douglas Weiss, bass, Adam Birnbaum, piano
Eine Legende kommt nach Bonn, die mit Miles Davis die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts wesentlich mitgeprägt hat. Foster wuchs in New York City auf, wo er das Schlagzeugspiel autodidaktisch erlernte. Er arbeitete bereits im Alter von sechzehn Jahren mit Hugh Masekela, später mit Ted Curson und Illinois Jacquet, nahm (unter dem Namen Aloysius Foster) mit Blue Mitchell bei Blue Note das Album The Thing to Do auf und trat um 1966 mit Lou Donaldson und Kai Winding auf. 1972 hörte ihn Miles Davis bei einem Auftritt im Cellar Club in Manhattan und holte ihn in seine Band. Die Zusammenarbeit dauerte bis 1985; Foster wirkte in dieser Zeit an zehn Alben der Miles-Davis-Band mit, wie 1975 beim Livealbum Pangaea. Danach gehörte er den Bands von Herbie Hancock, Sonny Rollins und Joe Henderson an und arbeitete mit Musikern wie Freddie Hubbard, McCoy Tyner, Wayne Shorter, Bobby Hutcherson, John Scofield, Pat Metheny, Charlie Haden, Randy und Michael Brecker, Bill Evans, George Benson, Kenny Drew, Carmen McRae, Stan Getz, Toots Thielemans, Chick Corea, Thelonious Monk, Dave Holland, Branford Marsalis, Sting, John McLaughlin, Michel Petrucciani und Dexter Gordon. Miles Davis in seiner Autobiographie: „ Schließlich ersetzte ich Jack DeJohnette am Schlagzeug durch Al Foster. Er war mir im Cellar Club in der 95sten Straße in Manhattan aufgefallen, wo ich meinen alten Freund Howard Johnson besuchen wollte....ich ging oft zum Essen hin, weil er die besten Brathühnchen der Welt macht. Eines Abends hatte Howard eine Band mit dem Bassisten Earl Mays als Leader, der früher bei Dizzy gespielt hatte. Es war eine wahnsinnig gute, kleine Band und Al Foster saß am Schlagzeug. Er war umwerfend mit seinem Groove und seinen messerscharfen Einsätzen. Genau das suchte ich.“
Tabu Stummfilm mit englischen Zwischentiteln und der
Orginalmusik von Hugo Riesenfeld, s/w, USA 1931, 85 Min.,
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau, mit Anne Chevalier,
Matahi, Hitu, der alte Häuptling
Reri und Matahi leben als junges Liebespaar glücklich
auf einer Südsee-Insel. Als Reri, unvermittelt aus ihren
Jugendträumen gerissen, zur Priesterin bestimmt und
dadurch für alle Männer tabu wird, soll sie sich von
Matahi trennen. Das berühmte Stummfilm-Melodram
wurde an Originalschauplätzen in der Südsee gedreht.
Die letzte Regiearbeit des bedeutenden Regisseurs wurde
zu einer ungewöhnlichen und poetischen Mischung
aus Spielfilm und ethnografischer Studie.
In Kooperation mit der Bonner Kinemathek