Orts- und Zeitmessung waren im 16. Jahrhundert – und
sind noch heute – eng mit astronomischen Methoden
verbunden. Allein der technische Fortschritt führte dazu,
dass diese Methoden heute gänzlich andere sind als
damals und dass deren Präzision enorm verbessert wurde.
Während kompakte Überreste von Sternexplosionen die
genauesten Uhren im Universum darstellten, können
Astronomen heute millionenfach kleinere Winkel messen
als Navigatoren zu Zeiten James Cooks.
Wie dies funktioniert und wozu es von Nutzen ist, erläutert Norbert Langer, Astrophysiker und Inhaber der
Alexander-von-Humboldt-Professur an der Universität
Bonn in seinem Vortrag.
Eintritt: 9 EUR / ermäßigt 7 EUR
(im Vorverkauf inkl. aller
Gebühren)
An der Tageskasse sind Karten nur
nach Verfügbarkeit erhältlich.
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Sonntag, 8. November |
19 Uhr
Rahmenprogramm zur Ausstellung
"Arno Fischer- Retrospektive"
Kino und Gespräche im Forum Aus der Reihe “20 Jahre Mauerfall: Geteilte Vergangenheit – Gemeinsame Geschichte“ Ein Filmabend mit dem Filmemacher und Maler Jürgen Böttcher/STRAWALDE.
präsentiert der Progress Film-Verleih und seine Partner (Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, DEFA-Stiftung, defa-spektrum und Icestorm) in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle mit Tina Mendelsohn (3Sat Kulturzeit) und Dieter Kosslick
(Berlinale).
Die Arbeiten vonStrawalde finden sich unter anderem in der Berliner Nationalgalerie, im Deutschen Bundestag und dem Museum Ludwig in Köln.
Gezeigt werdenPostkartenübermalungsfilme („Venus nach Giorgione“ und „Frau am Klavichord“) sowie der Film von Jürgen Böttcher „Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner“. Es folgt ein Gespräch mit dem Künstler, welches das Gezeigte in den politischen Kontext seiner Entstehung stellt und dabei die
Beziehung von Kulturschaffenden zu Staat und Gesellschaft diskutiert.
Eintritt frei
Markus Lüpertz. Eine Retrospektive. Bilder und Skulpturen von 1963 bis 2009 - Rahmenprogramm
Sonntag, 17. Januar | 11 Uhr 26. November | 17 Uhr,
15. Dezember | 19 Uhr und 10. November | 19 Uhr
Markus Lüpertz: Malerfürst und Künstlergenie
Zur öffentlichen Wahrnehmung des Schaffens von Markus Lüpertz
Kaum ein deutschsprachiger Künstler der Gegenwart wird von Presse und Öffentlichkeit gleichermaßen als „Malerfürst“ wahrgenommen. Auch seine Arbeiten im öffentlichen Raum erregen zumeist reichlich Aufsehen. Lüpertz selbst sieht seine künstlerische Aufgabe darin, „nicht nur zur Unterhaltung, sondern zur Weiterführung einer großen Idee da zu sein“.
Inwiefern sich sein vielfältiges künstlerisches Œuvre – Malerei, Bildhauerei und Literatur umfassend – im Laufe einer fast 50jährigen Schaffenszeit gewandelt hat, wird die Kunsthistorikerin Angelika Schmid bei diesem Ausstellungsrundgang veranschaulichen.
Dauer: 90 Minuten
Eintritt: 12 EUR/ermäßigt 8 EUR (im Vorverkauf inkl. Gebühren)
Markus Lüpertz. Eine Retrospektive. Bilder und Skulpturen von 1963 bis 2009 - Rahmenprogramm
Freitag, 13. November | 17 Uhr - Die Veranstaltung entfällt!
Robert Fleck trifft Fabrice Hergott, Werner Hofmann und Markus Lüpertz
Markus Lüpertz’ Werk umfasst einen Zeitraum von fast 50 Jahren und reicht von der „Anti-Malerei“ nahe der Pop Art der 60er Jahre bis zur Auseinandersetzung mit der klassischen Malerei in den letzten Jahrzehnten. Die Werke, die in der Ausstellung präsentiert werden, zeigen, dass sich der Künstler nie einer Stilrichtung verpflichtet hat.
Der Intendant und Kurator der Ausstellung, Robert Fleck, trifft Markus Lüpertz, Werner Hofmann, österreichischer Kunsthistoriker, Kulturjournalist, Schriftsteller und Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts in Wien, Direktor der Hamburger Kunsthalle (1969–1990) und Fabrice Hergott, Direktor des Musée d’art moderne de la Ville de Paris, um mit ihnen über das Werk Lüpertz’ zu diskutieren.
Die Veranstaltung entfällt.
Markus Lüpertz. Eine Retrospektive. Bilder und Skulpturen von 1963 bis 2009 - Rahmenprogramm
Markus Lüpertz liest Mickey Spillane
und Anke Engelke unterbricht ihn dabei
Foto: Peter Oszvald
Teilnahme mit Eintrittskarte zur Ausstellung
Dienstag, 17. November | 20 Uhr
Konzert im Forum Klangwelten
23. Festival der Welt-Musik – ein Dialog der Kulturen
Kemençe
Dialog der Kulturen ist der Oberbegriff für Musikveranstaltungen, der zur Zeit die 3 Festivals Irish Spring, Klangwelten und Akkordeonale zusammenfasst.
Ziel ist, im Zeitalter der Globalisierung ein breites Spektrum musikalischer Ansätze, Sprachen und Stile vorzustellen. In lockerer Folge will Dialog der Kulturen dieser Frage nachgehen und ein möglichst breit gefächertes Angebot vorstellen.
Die musikalische Expeditionsreise durch drei Kontinente und sechs Kulturen umfasst archaische Urklänge der laotischen Berge, pulsierende türkische Geigenklänge, eindringliche Oldtime-Melodien und westliche Folk-jazzige Songs sowie die funkelnde Klangwelt der keltischen Harfe. Erstmals in Deutschland zu hören sind Musiker aus den Bergen am Mekong in Laos mit ihren Mundorgeln im Dialog mit amerikanischer Oldtime-Musik. Es werden musikalische Begegnungen stattfinden, deren Ergebnis wir noch nicht kennen: Khaen-Mundorgel mit Cajun-Akkordeon, Mandola, Cister, Harfe und Banjo. Mandolabegleitung zu türkischen Geigen und indische Rhythmen zu Allem. Mit: Lao Khaen Duo – Laos (Khaen, Pi, Vocals)
Ali Yildirim & Yasar Zafer Keskin – Türkei (Kemençe)
Jemmy Bluestein & Rachel Eddie – USA (Fiddle, Banjo, Vocals
Jorgen W. Lang – Europa, Ostfriesland (Bariton-Cister, Gitarren, Low Whistles, Vocals)
Jatinder Thakur – Indien (Tablas)
Rüdiger Oppermann – Europa (Keltische Harfe, Konzept, Arrangements
Eintritt: 23,80 EUR/ermäßigt 20,20 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Abendkasse 24,50 EUR/ermäßigt 21EUR
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Mittwoch, 18.November |
19 Uhr
Rahmenprogramm zu Ausstellung
"Arno Fischer - Retrospektive"
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
My Wall
OmU
Fünf Kurzfilme von Campus-Talenten sind im Rahmen der diesjährigen Wettbewerbsrunde der Berlinale 2009 zum Thema „My Wall“ realisiert worden: Gina Abatemarco (USA) setzt My Super Sea Wall um, eine Dokumentation über die alaskische Insel Kivalina, die nur noch durch einen riesigen Sanddeich vor dem Versinken bewahrt wird. Teleportation von Markus Dietrich (Deutschland) verrät uns, wer 1989 wirklich für den Berliner Mauerfall verantwortlich war. Sabine El Chamaa (Libanon) erzählt in ihrem Kurzfilm Promenade von einer alten Frau, die die Mauern ihres zerstörten Hauses in ihrer neuen Bleibe wieder errichtet. Supriyo Sen (Indien) dokumentiert in Wagah ein skurriles Ritual an der Grenze zwischen Indien und Pakistan. Der Brite Paul Cotter schließlich erzählt in The Berlin Wall von einem 75-jährigen Mann, der die Berliner Mauer wieder aufbaut.
Eintritt: 6,- Euro / ermäßigt 3,50 Euro
Freitag, 20. November | 19.30 Uhr
Diskussionsveranstaltung im Forum Robert Fleck und Francis Rambert: Kulturerbe und kulturelle Differenz
Moderation: Heinz-Norbert Jocks
Der Begriff des Kulturerbes, der aus der Architekturdebatte in Frankreich stammt, wird heute für so unterschiedliche Bereiche wie das menschliche Genom, die Natur und die Künste verwendet. Doch stellt das Kulturerbe auch eine Herausforderung dar. Das Verständnis von Kulturerbe und die politischen Entscheidungen der einzelnen Länder sind folglich sehr unterschiedlich.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Robert Schuman an der Universität Bonn
Der Eintritt ist frei.
James Cook und die Entdeckung der Südsee - Rahmenprogramm
Konzert im Forum
Eternal Voyage –
Eine musikalische Entdeckungsreise
Markus Stockhausen
Foto: Dima Brickmann
Trompete und Leitung: Markus Stockhausen
Licht: Rolf Zavelberg
Freunde aus verschiedenen Nationen, Kulturen und
musikalischen Hintergründen, die einen gemeinsamen
Weg gehen – mit einer Musik, die es so vorher nicht
gegeben hat und die Grenzen überschreitet.
Zwischen Stille und Extase schwingt diese Musik –
auf ihrer immerwährenden Reise „Eternal Voyage“.
Mit Dinesh Mishra, Flöte (Indien), Fabio Mina, Flöte, Duduk (Italien), Rabih Lahoud,
Gesang (Libanon), Tara Bouman, Klarinette, Florian Weber, Klavier, Dimitrios Dorian
Kokiousis, Perkussion (Griechenland), sowie Studenten des Kurses „Intuitive Music
and More“, der eine Woche zuvor in der Bundeskunsthalle stattfindet.
Festival im Forum XXV. Festival Bonner Schulkultur 2009
Seit nunmehr 15 Jahren veranstaltet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit dem Schulamt der Bundesstadt Bonn das Festival Bonner Schulkultur. Seit insgesamt 25 Jahren wird dieses Festival mit stetig wachsendem Erfolg in Bonn durchgeführt.
Es handelt sich um ein 3-Sparten-Festival, bestehend aus Musik, Theater und bildender Kunst. Das Festival ist in der deutschen Bildungs- und Kulturlandschaft einzigartig. Es bietet den Schulen die Möglichkeit, ihre kulturellen, sozialen und fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen darzustellen und trägt zur Förderung von Kunst und Kultur sowie sozialem Verhalten bei den Schülerinnen und Schülern bei.
Das Theater- und Musikprogramm sowie die Ausstellung Kunst aus Bonner Schulen wurde stets von zahlreichen Theatergruppen, Musikensembles bzw. jungen „Künstlerinnen und Künstlern“ bestritten. Dies zeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Bonner Schullandschaft ist. In diesem Jahr begeistern das Festival Bonner Schulkultur und seine Teilnehmer wieder durch außergewöhnliche Vielfalt und Kreativität, die Unterhaltung, Spannung, Spaß und gute Laune garantieren.
Eintrittspreise, Programmbeiträge und Spielzeiten entnehmen Sie bitte dem separat erscheinenden Festivalprogramm.
Festivaleröffnung im Forum Kunst aus Bonner Schulen
Arbeit aus der Ausstellung 2007
Die Ausstellung Kunst aus Bonner Schulen zeigt von heute an bis 20. Dezember die kreative und thematische Vielfalt des bildnerischen Schaffens von Schülerinnen und Schülern aller Schul- und Altersstufen.
Als offener Wettbewerb bietet sie den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Werke außerhalb der Schule an einem für sie außergewöhnlichen und zugleich renommierten Ausstellungsort zu zeigen. Über einen Zeitraum von drei Wochen werden die Schülerarbeiten in der Atriumhalle OG präsentiert und stehen dem Besuch von Schulklassen, Familien und Einzelbesuchern offen.
Zur Preisverleihung am Sonntag, den 29. November, um 11 Uhr im Rahmen der Eröffnung des XXV. Festivals Bonner Schulkultur im Forum sind alle Besucher herzlich eingeladen.
Kino als Permanenzprogramm
im Forum Rodney Graham – Vexation Island
„Vexation Island“ ist ein 10-minütiger Looping, gedreht auf 35mm Filmmaterial auf den British Virgin Inseln. Der Film spielt in einem „Robinson-Crusoe-Szenario“, wobei Graham selbst den unglücklichen Schiffbrüchigen spielt.
Der Künstler als gestrandeter Held – ein Film, der als Endlosschleife projiziert wird und die ewige Wiederkehr des Gleichen als Abfolge neurotischer Wiederholungshandlungen inszeniert. Der Film wurde für den Kanadischen Pavillon der Biennale di Venezia 1997 konzipiert.
Der Eintritt ist frei.