Ausstellungsrundgang (ca. 45 Min.) und Märchenerzählung (ca. 45 Min.) für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene Märchen aus Buddhas Welt
Kulturen präsentieren sich als Gefüge von Gegenwart und Vergangenheit, von Natur, Architektur, Musik, Kunst, Literatur und vielem mehr. Nicht zuletzt gehören auch die Volksmärchen dazu; erzählen sie doch anschaulich von Träumen, Wünschen oder Vorstellungen vergangener Generationen. Will man nun versunkene Kulturen durch Ausstellungen fassbar machen, können Märchen einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Die Werke dieser Ausstellung zeigen Stationen aus dem Leben Buddhas, die auf einem Rundgang vorgestellt werden. Anschließend trägt ein Erzähler Buddha-Märchen und Legenden vor.
Alfred Pointner, professioneller Erzähler, war bereits verschiedene Male als Märchenerzähler in der Kunst- und Ausstellungshalle zu Gast, so zum Beispiel zur Ausstellung „Japans Schönheit, Japans Seele“. Stets gelingt es ihm über die Magie des gesprochenen Wortes seine Zuhörer in den Bann zu ziehen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Maximal 25 Teilnehmer pro Termin.
Eintritt: 13 EUR/ermäßigt 8,50 EUR / auch Tageskasse
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
The Giant Buddhas Dokumentarfilm, Schweiz 2005, Regie und Drehbuch: Christian Frei, 99 Min, FSK: o. A., empfohlen ab 14 Jahren
Mit Nelofer Pazira, Xuanzang, Sayyed Mirza Hussain, Taysir Alony, Zémaryalaï Tarzi
Afghanistan, März 2001: Unter einem Aufschrei der Entrüstung werden auf Anordnung der herrschenden Taliban im abgelegenen Tal von Bamiyan zwei riesige Buddha-Statuen aus dem sechsten Jahrhundert in die Luft gesprengt. Zwei Jahre später begibt sich Regisseur Christian Frei auf eine Reise, um die Bedeutung dieser symbolträchtigen Handlung filmisch zu erfassen. Dabei werden aufwändig recherchierte Materialien und selbst gedrehte Episoden spannend und unterhaltsam zusammengeführt.
Filmpreis: Silberne Taube beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2005.
Der Regisseur und Produzent Christian Frei ist anwesend und steht im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung. Moderation: Dr. David Eisermann, Kulturjournalist, Autor und Hörfunkmoderator
Aufbruch und Bewegung
Improvisation im öffentlichen Raum
Solotanz mit Viviana Escale (COCOONDANCE Bonn)
Die spanische Tänzerin Viviana Escale tritt im Vorfeld des 2. Internationalen Bonner Tanzsolo-Festivals (15. bis 31. Januar 2009) an verschiedenen öffentlichen Orten Bonns als Solistin auf. Am letzten Tag der Ausstellung "Rom und die Barbaren" wird sie in der Bundeskunsthalle mit zwei kurzen Solo-Improvisationen zu Gast sein. In ihrem Tanzsolo widmet sie sich den ausstellungsrelevanten Themen Aufbruch und Bewegung.
Weitere Informationen zum Festival unter www.theater-im-ballsaal.de und www.cocoondance.de
Der Besuch ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Die Reise nach Kandahar Iran 2001, 85 Min., Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Regie: Mohsen Makhmalbaf
Mit Nelofer Pazira, Hassan Tantaï, Sadou Teymouri, Hayatalah Hakimi u.a.
„Das Einzige, was hier in Afghanistan modern ist, sind die Waffen“, sagt der amerikanische Arzt Tabib Sahib zu der Journalistin Nafas – die Krise des Humanitären gegen die Legitimation eines archaischen Waffenrechts. Nafas ist aus Kanada in ihre Heimat zurückgekehrt, weil ihre Schwester in einem Brief von ihrem geplanten Selbstmord geschrieben hat, am Tag der großen Sonnenfinsternis. Das Regime, die Armut, der alltägliche Tod, das alles sei zu viel für sie. Die Schwester befindet sich in der Stadt Kandahar, und Nafas begibt sich direkt nach ihrer Ankunft in Afghanistan auf eine gefährliche Reise durch das völlig desolate Land.
Entstanden ist „Die Reise nach Kandahar“ unter erschwerten Bedingungen im Grenzgebiet von Afghanistan und Iran, was man dem Film in jeder Sekunde ansieht. Makhmalbafs
reportageähnlichem Stil kommt die improvisierte Form zu Gute. Auf Schauspieler im herkömmlichen Sinne hat er ganz verzichtet; viele seiner Darsteller wurden direkt am Drehort gecastet und hatten noch nie zuvor einen Kinofilm gesehen.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Themenabend
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Vortrag im Forum, 16 Uhr: Führung (60 Min.), 17.15 Uhr: Vortrag
Untersuchungen in Taxila
Das alte Königreich Takshashila (heute „Taxila“) wurde 326 v. Chr. von Alexander dem Grossen zwar erobert, aber wenige Jahre nach dessen Tod dem indischen Maurya-Reich einverleibt (317 – 250 v. Chr.). Ab 189 v. Chr. wird Taxila jedoch die Hauptstadt der Nachkommen von Alexanders zentralasiatischen Kolonisten, den Griechen von Baktria. Unter dem Vorzeichen des Buddhismus wurde wiederum diese antike ‚Universitätsstadt’ um das Jahr Null zum Zentrum eines hellenophilen Mehrvölkerstaates, der als Vorbild für multikulturelles Zusammenleben gelten kann. Aus diesem fruchtbaren geistigen Nährboden Altindiens und des Hellenismus geht die unverkennbare „Gandhara-Kunst“ des Buddhismus hervor. Prof. Dr. Hugh van Skyhawk (Taxila Institute of Asian Civilizations, Islamabad, Pakistan), dessen Einsatz in Pakistan durch das BMZ gefördert wird, gibt in seinem Vortrag Einblicke in diese Kultur und vermittelt damit den Hintergrund für zahlreiche Exponate, die in der Ausstellung gezeigt werden.
Mit Unterstützung durch:
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Eintritt nur Vortrag: 10 EUR / ermäßigt 8 EUR
(inkl. Gebühren; nur an der Abendkasse)
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Freitag, 5. Dezember, 16. Januar, 6. Februar
und 6. März | 11 Uhr für Schulklassen
Mittwoch, 10. Dezember, 21. Januar,
11. Februar und 11. März, jeweils 15 Uhr; Dienstag, 9. Dezember, 27. Januar, 3. Februar und 3. März | 18 Uhr für alle
Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS)
Dauer: 60 Min. Begegnung mit einer vergangenen Kultur: Gandhara
Die Ausstellung hat das Thema "Gandhara". Das ist eine Region im heutigen Pakistan und Afghanistan. Dort gab es zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert. n. Chr. ein großes Königreich, das Kuschana hieß. Damals war das Land sehr reich und große Teile der Nachbarländer gehörten dazu. Heute ist diese Geschichte in Deutschland nicht gut bekannt. Im 4. Jahrhundert n. Chr. hat der Grieche Alexander der Große das Reich erobert. Er brachte eine westliche Kultur in das orientalische Land. Damals haben Kaufleute und Gelehrte auf der Seidenstraße ihre Kunst, Traditionen und Religionen vermischt. So kam zum Beispiel aus Indien der Buddhismus nach Gandhara. Aus dieser bunten Mischung ist dort eine ganz eigene Kultur entstanden. In der Ausstellung sind ca. 300 einzigartige Schätze aus diesen Zeiten zu sehen: prachtvoller Goldschmuck, Reliefs mit vielen kleinen Details, wertvolle alte Münzen und kostbar gemachte Steinskulpturen. Sie erinnern sich sicher noch daran, als 2001 in Bamiyan im Osten von Afghanistan die größten Buddhastatuen der Welt von den Taliban zerstört wurden? Die Statuen in Gandhara sind ähnlich kostbar wie die in Bamiyan. Sie erzählen das Leben von Buddha. Man kann an den Objekten noch sehen, dass sie gleichzeitig von der westlichen und von der östlichen Kunst beeinflusst sind. Diese Schätze wurden vorher noch nie in Deutschland gezeigt.
Die Führungen macht Melanie Linke. Sie ist hörend und hat in Aachen Gebärdensprache gelernt. Sie hat Kontakt zu dem Aachener Projekt DESIRE (Deaf and Sign Language Research Team am Germanistischen Institut der Universität Aachen). Sie beschäftigt sich seit fünf Jahren intensiv mit der Kultur der Gehörlosen und möchte, dass die Gebärdensprache wie jede andere Fremdsprache im Museum gesprochen wird.
Weitere Termine für Schulklassen: Freitag, 5.Dezember, 16. Januar, 6. Februar
und 6. März, jeweils 11 Uhr Weitere Angebote für alle: Mittwoch, 10. Dezember, 21. Januar,
11. Februar und 11. März, jeweils 15 Uhr; Dienstag, 9. Dezember, 27. Januar, 3. Februar und 3. März, jeweils 18 Uhr
Es können Zusatztermine vereinbart werden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, mindestens 6 und maximal 20 hörgeschädigte Teilnehmer oder Gehörlose sowie je eine Begleitperson.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss jeweils mindestens 5 Werktage im Voraus.Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und freitags von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Freitag, 5. Dezember, 16. Januar,
6. Februar und 6. März | 11 Uhr für Schulklassen
Mittwoch, 10. Dezember, 21. Januar,
11. Februar und 11. März, jeweils 15 Uhr; Dienstag, 9. Dezember, 27. Januar, 3. Februar und 3. März | 18 Uhr für alle
Tast-Rundgang für blinde und sehbehinderte Menschen in der Ausstellung Dauer: 90 Min.
Skulptur begreifen – Kultur erfassen In der Zeit vom 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. erblühte im heutigen Grenzgebiet von Pakistan und Afghanistan ein Reich mit einer faszinierenden Kultur: Gandhara. Die Lage an der Seidenstraße, aber auch wechselnde Herrscherhäuser führten zu einem Stil in der Kunst, der von griechischen, buddhistischen und hinduistischen Einflüssen geprägt ist. Während des Rundgangs kann eine Auswahl großformatiger Steinskulpturen mit Handschuhen ertastet werden.
Uschi Baetz, Kunsthistorikerin, Klassische Archäologin und Museumspädagogin, ist auf Führungen für Menschen mit Sehbehinderungen spezialisiert.
Weitere Termine für Schulklassen: Freitag, 5. Dezember, 16. Januar,
6. Februar und 6. März, jeweils 11 Uhr Weitere Angebote für alle: Mittwoch, 10. Dezember, 21. Januar,
11. Februar und 11. März, jeweils 15 Uhr; Dienstag, 9. Dezember, 27. Januar, 3. Februar und 3. März, jeweils 18 Uhr
Es können Zusatztermine vereinbart werden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, mindestens 6 und maximal 15 sehbehinderte Teilnehmer und Blinde sowie jeweils eine Begleitperson.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss jeweils mindestens 5 Werktage im Voraus. Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und freitags von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Tuesday, 2 December, Tuesday, 20 January, Tuesday, 27 January,
3, 7 and 10 February | 10 a.m. – 12 a.m.
Thursday, 5 and 12 February | 12.30 p.m.
ArtTalk in English in the exhibition
with Karla Schlaepfer-Karst
For secondary level and up, also for interested adult groups Buddha's history and roots. What is Buddhism today?
Introduce your class to the fascination of an ancient civilization – Gandhara is one of the first Buddhist kingdoms located in modern Pakistan and Afghanistan. The art produced in the cradle of civilization bears witness to cultural exchanges between the Roman empire and flourishing Buddhist centers in central Asia. For nearly 700 years, local artisans created monumental objects of worship – these artifacts tell of Buddha’s life and times. In this 2-hour workshop we’ll use English in written and oral activities to explore these artistic treasures – who was Buddha and how is he portrayed? What does this reveal about life and religion at that time? Can we gain insight to today’s Islamic Pakistan?
Admission: 90 EUR (incl. entrance fee) per school class
Please send us a written registration each with five workdays in advance.
Please send us a written registration each with five workdays in advance.
You may contact us from Monday – Thursday from 9 a.m. – 3 p.m. and Friday from 9 a.m. – 12 noon (phone: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-mail:paedagogik@kah-bonn.de. A written confirmation will be sent out.
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Das 3D Modell des Kleinen Buddha von Bamiyan. Technische Aspekte zur
Datenerhebung und Darstellung
Im Rahmen des ICOMOS-Projektes zum Erhalt der verbliebenen Buddhafragmente in Bamiyan wurde nach erfolgreicher Beendigung der Bergungsarbeiten am Kleinen Buddha die Geometrie der geräumten Nische mit einem 3D Laser Scanner präzise erfasst und dokumentiert. Auf der Basis von historischem Fotomaterial konnte die ursprüngliche Form der zerstörten Figur weitestgehend rekonstruiert werden. In dieses Modell können weitere Daten aus geologischen und felsmechanischen Untersuchungen integriert werden. Mithilfe von stereoskopischen Projektionen kann die komplexe räumliche Struktur in ihrer Gesamtheit dargestellt und erfahrbar gemacht werden, um zukünftige Reparatur- und Konsolidierungsmaßnahmen vorab zu simulieren und zu bewerten. Georgios Toubekis ist Forscher am Lehr- und Forschungsgebiet für Stadtbaugeschichte der Fakultät für Architektur an der RWTH Aachen. Im Rahmen der von ICOMOS Deutschland (International Council on Monuments and Sites) mit Mitteln des Auswärtigen Amtes durchgeführten Arbeiten zum Erhalt der verbliebenen Buddha-Fragmente war er von 2004 – 2007 mehrfach in Bamiyan tätig.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Eintritt nur Vortrag: 10 EUR / ermäßigt 8 EUR
(inkl. Gebühren; nur an der Abendkasse)
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Achtung: neuer Termin! Donnerstag, 22. Januar | 19 Uhr
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Drachenläufer USA 2007, 128 Min., Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Marc Forster
Mit Khalid Abdalla, Shaun Toub, Said Taghmaoui
Kabul 1978. Der ängstliche Amir, Sohn eines angesehenen, Mullah-kritischen Afghanen, und Hassan, der mutige Nachkömmling seines Hausdieners, wachsen gemeinsam auf und sind enge Freunde. Beide triumphieren beim jährlichen Wettbewerb im Drachenfliegen. Die Freundschaft zerbricht, als Hassan in einer Gasse vergewaltigt wird und Amir ihm aus Angst nicht zur Hilfe eilt. Erst viele Jahre später erhält er die Chance, Abbitte zu leisten.
Khaled Hosseinis Bestseller über eine Kindheit in Afghanistan
ist die Vorlage für ein anrührendes Melodram, bei dem Regie-Chamäleon Marc Forster („Stay“) wieder sein starkes emotionales Engagement beweist und einfühlsam von den menschlichen Tragödien in einem geschundenen Land erzählt.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Weltliteratur Live
Freitag, 23. Januar | 17 bis 24 Uhr (mit Pausen)
Lesung im Forum in der Reihe Weltliteratur Live Homers „Ilias“
in der Neuübersetzung von Raoul Schrott
Mit Raoul Schrott, Karin Hempel-Soos, Fritz Pleitgen, John von Düffel und Sybille Canonica (angefragt).
Einführungsvortrag von Raoul Schrott.
Eines der ältesten Werke der abendländischen Literatur ist in zeitgemäßer Sprache neu zu entdecken. Entstaubt, poetisch, dramatisch, zynisch, mörderisch – so wird die uralte Homersche Erzählung über Krieg und Wahnsinn wieder lebendig.
Die Neuübersetzung der „Ilias“ (2008) gehört zu den jüngsten Werken Raoul Schrotts, der zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren zählt. Das Buch hat, ebenso wie sein umstrittener historischer Roman „Homers Heimat. Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe“ (2008), in Fachkreisen und Feuilletons stürmische Debatten und kontroverse Diskussionen ausgelöst. Im Wintersemester 2008/2009 hat Raoul Schrott die Samuel-Fischer-Gastprofessur in Berlin inne.
Eine Kooperation mit: Deutscher Akademischer Austauschdienst, Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, S. Fischer Verlag, Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin, Haus der Sprache und Literatur, Bonn.
Gefördert durch:
Eintritt: 21 EUR / ermäßigt 16 EUR
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans - Rahmenprogramm
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek
Veer & Zaara – Die Legende einer Liebe
Indien 2004, 192 Min., Originalfassung mit deutschen
Untertiteln, FSK: Freigegeben ab 6 Jahre
Regie: Yash Chopra
Mit Shah Rukh Khan, Preity Zinta, Rani Mukerji,
Amitabh Bachchan, Kirron Kher
Der indische Air-Force Pilot und Lebensretter Veer Pratap Singh rettet bei einem Einsatz der quirligen Pakistanin Zaara Hayat Khan das Leben. Die beiden lernen sich näher kennen und lieben. Zaara ist aber in Pakistan bereits einem Verlobten versprochen, und diese Heirat ist von immenser politischer Bedeutung. So bedeutsam, dass man Veer in ein Gefängnis wirft, nachdem er Zaara in Pakistan besucht. Nach 22 Jahren, in denen Veer kein einziges Wort in seiner Zelle gesprochen hat, wird die ehrgeizige Anwältin und Menschenrechtlerin Saamiya Siddiqui auf ihn aufmerksam, hört seine Geschichte und beginnt, für ihn zu kämpfen.
Yash Chopra drehte eine Geschichte, die in ihren Elementen der Trennung durchaus auch die Trennung von Indien und Pakistan erzählt. Farbgewaltige Bilder und ein Soundtrack aus unveröffentlichten Werken des 1975 verstorbenen Madan Mohan ließen den Film zu einem Blockbuster in Indien und Übersee werden.
FAUSTSPUREN
Ein Mehrspartenprojekt mit Tanz, Live-Musik, Schauspiel und Akrobatik
Eine Köln/Bonn Kooperation in zusammenarbeit mit Künstlern der Musikhochschule Köln, Folkwang Schule Essen. Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Zirkuszentrum Köln ZAK e. V. sowie Bundesgemeinschaft Jugend musiziert Rheinland e. V.
Künstlerische Leitung: Raphael T. Musiol
Choreographie: Bärbel Stenzenberger
Musikalische Leitung: Desar Sulejmani
Künstlerische Beratung und Dramaturgie: Alexander Seeger
Komposition: Mariano Galussio
Prosatexte: Thomas Daviaud und Enno Schmidt
Junge Künstler für ein junges Publikum bedeutet:
Heranwachsenden die Möglichkeit zu geben, unterschiedliche Kunstformen kennen zu lernen und sich sowohl inhaltlich, wie auch aktiv mit zeitlosen Stoffen auseinanderzusetzen welche einen aktuellen Zeitbezug haben.
Mephisto setzt alles daran, bei Faust eine Übersättigung, Genugtuung herbeizuführen, um dessen Inneres zum Stillstand zu bringen. Welche Chancen hat Faust, seine Abhängigkeit wieder loszuwerden?
B(ON)N ICE
DIE EISBAHN 08/09verlängert bis 1. Februar 2009
1.000 m² überdachte Open-Air-Eisfläche auf dem Museumsplatz
So-Do: 10 - 20 Uhr
Fr./Sa.: 10 - 22 Uhr
24.12.: 10-16 Uhr | 25.+26.12.: 12-20 Uhr | 31.12.: 11 - 16 Uhr | 1.1.: 12 - 20 Uhr Besucher der Kunst- und Ausstellungshalle erhalten 10% Rabatt auf den Eintrittspreis mit gültiger Eintrittskarte. Schlittschuhe werden gegen eine Mietpauschale gestellt. Der Eintritt mit eigenen Schlittschuhen kostet bei einer Laufzeit von bis zu 4 Stunden 2 EUR, für Kinder bis einschl. 11 Jahre 1 EUR. weitere Informationen