Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek The Navigator (Der Navigator) USA 1924, 69 Minuten, Stummfilm s/w, FSK: ab 6 : Donald Crisp, Buster Keaton
mit: Buster Keaton, Kathryn McGuire, Frederick Vroom, Noble Johnson : Winstone Film Distributors Live am Flügel: Joachim Bärenz
Die Unterwasserszenen sollten eigentlich in einem Schwimmbecken entstehen, mussten aber aufgrund der nicht ausreichenden Beckentiefe im Lake Tahoe geschossen werden, wo es so kalt war, dass Buster Keaton es nicht länger als 10 Minuten im Tauchanzug aushielt. Auch die Kameraleute hatten einiges auszuhalten, mussten sie doch unter Wasser in Eisboxen drehen, damit die Kameraoptiken nicht beschlugen.
Der Pianist Joachim Bärenz war maßgeblich an der Renaissance des Stummfilms seit den 70er-Jahren beteiligt. Er gilt als brillanter Improvisator, bearbeitet aber auch Für seine Verdienste um die Stummfilmvertonung erhielt er 2003 den Preis der Filmkritik.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Donnerstag, 4. Oktober, Freitag, 5. Oktober u. Samstag, 6. Oktober
| 19 Uhr
Neu im Programm!
Herbstferientermine
Erlebnisführung für Kinder Abgetaucht - Eine Unterwasserexpedition für Kinder Sebastian Schaaps, Ägyptologe
Ein erfahrener Ägyptologe begleitet diese ungewöhnliche Expedition, die als Sonderführung für Kinder durch die abgedunkelte Ausstellung stattfindet. Die Teilnehmer bekommen auf diese Weise einen Eindruck von der geheimnisvollen Unterwasserwelt, wie sie der Meeresarchäologe Franck Goddio und sein Team in Ägypten bei ihren Tauchgängen erlebt haben. Zufallsfunde sind hierbei ebenso möglich wie gezieltes Tauchen.
Für Kinder von 7 - 10 Jahren (Dauer: 90 Minuten). Teilnahmebeitrag: 7 EUR
Treffpunkt: Kasse/Info im Foyer | Die Teilnehmerzahl ist begrenzt |Anmeldung unter Tel.: Tel: 0228/9171-263 oder Fachgebiet
Pädagogik erforderlich!
Till Brönner trifft Nils Landgren Der Mix aus informativem Gespräch und mitreißender Musik der Spitzenklasse ist längst zur festen Institution geworden. Till Brönners heutiger Gast, der Posaunist und Sänger Nils Landgren, zählt zu den erfolgreichsten europäischen Jazzmusikern.
Mit seiner fesselnd groovenden Formation „Funk Unit“ erlebt der Mann mit der metallic-rot lackierten Posaune seit Jahren euphorische Konzerte von Stockholm bis Montreux, im Duo mit Pianist Esbjörn Svensson erhebt er schwedische Folk-Melodien zu leisen Kunstwerken, und als künstlerischer Leiter beim Berliner JazzFest 2001 konzentrierte sich Nils Landgren auftragsgemäß auf skandinavischen Jazz.
1992 gründete er die "Nils Landgren Unit" und trat mit ihr mit großem Erfolg auf dem Playboy Jazz Festival in Los Angeles auf. Der internationale Durchbruch folgte jedoch 1994 mit dem Auftritt auf dem deutschen JazzBaltica-Festival in Salzau. Seine Gruppe hat er inzwischen, passend zum gespielten Stil, in "Nils Landgren Funk Unit" umbenannt. Seit Januar 2006 ist er bei der NDR-Bigband tätig und hat seit Oktober 2006 eine Professur an der Hochschule für Musik & Theater in Hamburg inne. Trotzdem begibt er sich regelmäßig auf Konzertreisen durch die ganze Welt. Nils Landgren wurde 1998 mit dem Jazz-Award der deutschen Phono-Wirtschaft ausgezeichnet.
Konzert im Forum PopCamp Forum 2007
Großes Get-together der PopCamp-Community
Eine Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und
Deutscher Musikverlegerverband e.V.
Das Spitzenförderprojekt „PopCamp – Meisterkurs für Populäre Musik“ findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Getreu dem Leitsatz „Vielfalt statt Mainstream“ werden jährlich fünf hochmotivierte und -talentierte Bands und Ensembles individuell und bedarfsgerecht auf ihrem Weg in die Professionalität begleitet. Dabei
werden die Teilnehmer durch ein mehrstufiges Auswahlverfahren und ein Live-Audit bestimmt. Es folgen Arbeitsphasen mit Top-Dozenten der Musikbranche, Konzerte und mediale Begleitung. Und nun das PopCamp Forum: Teilnehmer aus drei Jahren werden mit Juroren und Dozenten sowie Freunden aus der Medienwelt zusammentreffen und Wiedersehen feiern…
MONTAGS Jazz im Restaurant Sindikaat Das seit 1998 bestehende Kölner Sextett zeigt mit beeindruckenden Eigenkompositionen und abwechslungsreichen Arrangements, dass Stilrichtungen wie Funk, Jazz und Fusion nicht nur tanzbar, sondern auch äußerst originell sein können. Die Band errang den zweiten Platz beim Landeswettbewerb NRW „Jugend Jazzt“ 2004.
Der Eintritt ist frei.
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek 20.000 Meilen unter dem Meer USA 1954, 120 Minuten; Regie: Richard Fleischer; FSK: ab 12 : Kirk Douglas, James Mason, Paul Lucas, Peter Lorre u.v.a.
Die aufregenden Erlebnisse der Besatzung an Bord eines geheimnisvollen Unterseebootes, das unter der Führung eines menschenfeindlichen Kapitäns zur tödlichen Gefahr für die Menschheit wird. Ein Filmklassiker aus einer Mischung von Abenteuer, Science-Fiction und Horror.
Diese Verfilmung der Walt Disney Productions gilt schlechthin als einer der Klassiker der Jules Verne-Filme. Vor allem die aufwendig gestaltete Filmkulisse hat vieles zur Popularität beigetragen. Die in mehreren Modellen im Film verwandte Nautilus gilt für viele als DIE NAUTILUS.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
8 Topschlagzeuger der Schweiz im Forum Pierre Favre – The Drummers Pierre Favres Traum von der Möglichkeit der klingenden Perkussion, von der orchestralen Dimension des Schlagzeugs, veranlasste ihn, das Projekt The Drummers ins Leben zu rufen. Das Perkussionsensemble versammelt einige der besten Schlagzeuger der Schweiz aus unterschiedlichen Generationen und mit unterschiedlichen Temperamenten.
Einzigartig ist hier diese mysteriöse Energie, die The Drummers verbindet und während eines Konzertes sehr schnell das Publikum Teil des musikalischen Geschehens werden lässt.
Samstag, 13. Oktober 2007 | 20 Uhr
Doppelkonzert: World-Music-Percussion und Schlagzeug-Ensemble im Forum Alex Acuña Solo
Alex Acuña stammt aus Pativilca in Peru. Ab 1974 lebte und arbeitete Alex in Las Vegas, wo er mit Stars wie Elvis Presley und Diana Ross auftrat. Als Schlagzeuger und Percussionist der Jazz-Fusion-Gruppe Weather Report schrieb er in den Jahren 1975 bis 1977 Jazz-Geschichte, danach arbeitete er mit einer Vielzahl weiterer namhafter Künstlern zusammen, wie Paul McCartney, Joni Mitchell, Ella Fitzgerald, Chick Corea, Whitney Houston, Plácido Domingo, Wayne Shorter, Herbie Hancock, Carlos Santana, Roberta Flack, U2 und Al Jarreau.
Zan Stewart von der Los Angeles Times schrieb: „Alex Acuña ist die Verkörperung des World-Music-Percussionisten, dem keine Stilrichtung fremd ist“.
Drums off Chaos
Manos Tsangaris, Jaki Liebezeit, Reiner Linke, Maf Retter, Thomas Kessler, Olek Gelba Drums off Chaos, Anfang der 80er-Jahre in Köln gegründet, ist ein aus hervorragenden, namhaften deutschen Musikern bestehendes Schlagzeug-Ensemble, das sich in verschiedener Personenzahl zu unterschiedlichen Projekten zusammenfindet und abstrakte Trommelmusik auf der Basis harmonischer Gesetzmäßigkeiten spielt. Jahrzehntelange gemeinsame Erforschung unbekannter Wege des Trommelns und die Herstellung eigener Instrumente sind weitere Faktoren für den einmaligen Sound von Drums off Chaos. Manos Tsangaris studierte Komposition bei Mauricio Kagel und Schlagzeug bei Christoph Caskel an der Musikhochschule Köln. Jaki Liebezeit ist der wohl international bekannteste deutsche Trommler. Zunächst arbeitete Liebezeit als Jazz-Musiker, 1968 gründete er mit Holger Czukay, Irmin Schmidt und Michael Karoli die legendäre Formation „Can“.
Sonntag, 14. Oktober 2007 | 20 Uhr
Afro-cuban percussion, Latin und Jazz im Forum Robby Ameen und Michael Riessler Eigentlich libanesischen Ursprungs, wurde Robby Ameen jedoch bekannt durch seinen einzigartigen, kraftvollen afro-kubanischen Stil. Inzwischen gilt er weltweit als einer der Spezialisten für die Übertragung von afro-kubanischen Rhythmen auf das moderne Drumset.
Er spielte mit Größen wie Mongo Santamaria, Ruben Blades, Eddi Palmieri, Steve Swallow und Hilton Ruiz. Zuletzt tourte Robby Ameen mit dem legendären „Cream“-Bassisten Jack Bruce über alle großen Jazz- und Rockfestivals in Europa, Japan und den USA. Und Robby war auch der Schlagzeuger in den ersten Staffeln von „Sex and the City“.
Zusammen mit dem Klarinettisten und Saxofonisten Michael Riessler erarbeitet Robby Ameen für den Abend ein spezielles Programm.
Drums laboratory.
Workshops mit
Robyn Schulkowsky
„Die beste Schlagzeugerin der Welt“
(DIE ZEIT)
Die amerikanische Perkussionistin Robyn Schulkowsky studierte an der University of Iowa Musik, gefolgt von weiteren Studien an Perkussionsinstrumenten und im Jazz bis 1977 in New York. Noch im selben Jahr wurde sie Director of Percussion Activities an der University of New Mexico, Albuquerque. Sie hat mit namhaften Komponisten wie John Cage, Karlheinz Stockhausen, Kevin Volans, Christian Wolff, Luigi Nono, Walter Zimmermann, Rebecca Saunders, Olga Neuwirth und Wolfgang Rihm zusammengearbeitet. Daneben ist Robyn Schulkowsky selbst als Komponistin tätig. Sie hat Bühnenmusik für mehrere Theaterproduktionen sowie eine Reihe von Solo- und Ensemble-Werken für Perkussionsinstrumente komponiert.
Freitag, 12. Oktober, und Samstag, 13. Oktober Geschlossene Workshops im Forum (Achtung: verlegt aus dem Kunstmuseum) in Kooperation mit der Musikschule Bonn.
Zuhörer (Eintritt frei) sind willkommen.
Sonntag, 14. Oktober | 11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr
Stündlich Schnupperworkshops für jedermann.
Die Platzzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist frei. Schriftliche Anmeldung erforderlich an das Forum der Kunst- und Ausstellungshalle unter Angabe von Alter, Geschlecht und musikalischer Vorbildung.
Die Ergebnisse der Workshops werden jeweils unmittelbar vor den Abendkonzerten präsentiert.
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Yellow Submarine Trickfilm, Fantasy, Musical, GB 1968, 90 Minuten, FSK: ab 6 Regie: George Dunning (II)
Mit: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr, Paul Angelis, John Clive, Dick Emery, Geoffrey Hughes, Lance Percival, Peter Batten
„Yellow Submarine“ entstand 1967 auf dem Höhepunkt der Popularität der Beatles. John, Paul, George und Ringo retten die Welt. Mit dem gelben U-Boot kämpfen sie gegen die musikhassenden „Blue Meanies“ (Blaumiesen). Bewaffnet mit ihren Songs, kämpft die „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ für die Freiheit von „Pepperland“, dem Land des Glücks, dem Land der Musik. Ein Team von 31 Animatoren, darunter der damals noch unbekannte Paul Driessen, aber vor allem der großartige Heinz Edelmann, brachten die verrückten Unterwasserwelten in Bewegung. Die zwölf Original- Beatles-Songs unterbrechen die Filmerzählung als eigenständig animierte Clips.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
MONTAGS Jazz im Restaurant
Montag, 22. Oktober | 20.30 Uhr
MONTAGS Jazz im Restaurant Horst Domgoergen Quartett
Das Quartett des Gitarristen Horst Domgoergen spielt Eigenkompositionen und Standards im modernen zeitgenössischen Stil.
Der Eintritt ist frei.
Achtung: Die Vorführung fällt leider aus!
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Die Tiefe (The Deep) Taucher-Thriller, USA 1977, ca. 123 Minuten, FSK: ab 16 : Peter Yates, Drehbuch: Peter Benchley, Tracy Keenan Wynn, Mit: Dick Anthony Williams, Jacqueline Bisset, Earl Maynard, Nick Nolte, Bob Minor
Konzert im Forum Markus Stockhausen – Acoustic Treasures Mit Tara Bouman – Klarinetten/Tanz
Markus Stockhausen – Trompete
Mark Nauseef – Perkussion
Lichtinstallation: Rolf Zavelberg
Markus Stockhausen, als Trompetensolist, Improvisator und Komponist im Jazz genauso zu Hause wie in der zeitgenössischen und der klassischen Musik, zählt zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit. Er arbeitete lange Zeit intensiv mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, zusammen, der zahlreiche Werke für ihn schrieb. Als Solist stand er in dessen grossen musikdramatischen Werken u.a. auf der Bühne der Mailänder Scala, der Londener Covent Garden Opera und der Oper Leipzig. Mit seiner Frau, der Klarinettistin Tara Bouman, gibt er regelmäßig Duokonzerte.
Eintritt: 11 EUR / ermäßigt 5 EUR (im Vorverkauf und an der Abendkasse inkl. aller Gebühren)
Sonntag, 28. Oktober | 14.30 Uhr
Kultursprachen aus Japan
In der japanischen Kultur spielen vielfältige hoch formalisierte Sprachformen eine wesentliche Rolle. Buddhistischer Shomyo-Gesang, die Ästhetik klassischer Kampfkünste wie Karate, Kendo und Aikido oder der durchgestaltete traditionelle Tanz stellen eine Breite von Ausdrucksformen dar, die die ganze Komplexität der japanischen Kultur widerspiegelt. Japanische Mönche und Meister der verschiedenen Künste demonstrieren diese Kultur-Sprachen, und die deutschen Japan-Kenner Dr. Manfred Osten und Prof. Dr. Peter Pantzer vermitteln in ergänzenden Vorträgen Zugänge zu ihnen. Der Beitrag von Dr. Manfred Osten beschäftigt sich mit japanischer Musik und Literatur und ihrer Bedeutung für die japanische kulturelle Tradition, während Prof. Pantzer sich auf die „martialischen“ Traditionen Japans und insbesondere der Samurai-Epoche konzentrieren wird.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert und dem Thema „Sprachen des Menschen“ gewidmet ist.
Eintritt: 18 EUR / ermäßigt 11 EUR (im Vorverkauf und an der Abendkasse inkl. aller Gebühren)
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Im Rausch der Tiefe - The Big Blue (Le Grand Bleu) Frankreich/USA/Italien 1988, Regie: Luc Besson, 118 Minuten, FSK: ab 12 Mit: Rosanna Arquette, Jean-Marc Barr, Jean Reno
Enzo und Jacques kennen sich seit ihrer Jugend und teilen eine gemeinsame Leidenschaft: Das Tauchen. Doch nach dem Tod von Jacques‘ Vater verlieren sie sich aus den Augen.
Jahre später hat sich Jacques zu einem Menschen entwickelt, der mehr im als außerhalb des Wasser lebt und seine Taucherfähigkeiten für Wissenschaftler einsetzt. Als die Angestellte Johanna ihn auf eine Weltmeisterschaft im Tieftauchen ohne Sauerstoff aufmerksam macht, trifft er dort Enzo wieder, den amtierenden Weltmeister. Ein gefährliches Duell beginnt...
Regisseur Luc Besson, der selbst fünf Jahre lang als Tauchlehrer gearbeitet hatte, erfüllte sich mit dem Film über Tiefseetaucher und Weltrekordler Jacques Mayol, der als Berater am Film mitwirkte, einen lang gehegten Traum. Jean Reno und Jean Marc Barr, der vorher noch nie getaucht war, absolvierten ein monatelanges Training und ließen sich in keiner der Unterwassersequenzen doubeln.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR