Till Brönner trifft Frank McComb Auch in diesem Monat bietet Till Brönner mit seinem Gast zwei bis drei Stunden Jazz vom feinsten, gewürzt mit Unterhaltung und Hintergrundwissen in entspannter Clubatmosphäre. Der Mix aus informativem Gespräch und mitreißender Musik der Spitzenklasse ist längst zur festen Institution geworden.
Ein Konzerthighlight der besonderen Art erwartet das deutsche Publikum bei der nächsten Folge von Talkin' Jazz. Die inzwischen weltweiten Kontakte des Meistertrompeters und Gastgebers Till Brönner haben zu dieser ungewöhnlichen Zusage geführt.
Der Sänger, Pianist, Songschreiber, Arrangeur und Produzent Frank McComb wurde 1970 in Cleveland, Ohio, geboren und begann im Alter von 13 mit dem Klavierspiel. Mit 15 wurde er vom R&B-Gitarristen Willie Ross entdeckt und vom Fleck weg für seine Band engagiert, mit 17 gründete McComb sein erstes Trio.
Seine Qualitäten als zeitgenössischer Soul- und Jazz Musiker sind geradezu atemberaubend – in ihrer Gesamtheit aktuell unerreicht. Selbst Prince ruft ihn an und bittet um Jam Sessions. Seine musikalische Wiege liegt irgendwo zwischen Duke Ellington und Herbie Hancock und dies führt, angereichert mit seinen eigenen Talenten zu einem Sound, der den Vergleich mit Donny Hathaway und Stevie Wonder nicht zu scheuen braucht.
Erlebnisführung für Kinder Abgetaucht - Eine Unterwasserexpedition für Kinder Sebastian Schaaps, Ägyptologe
Ein erfahrener Ägyptologe begleitet diese ungewöhnliche Expedition, die als Sonderführung für Kinder durch die abgedunkelte Ausstellung stattfindet. Die Teilnehmer bekommen auf diese Weise einen Eindruck von der geheimnisvollen Unterwasserwelt, wie sie der Meeresarchäologe Franck Goddio und sein Team in Ägypten bei ihren Tauchgängen erlebt haben. Zufallsfunde sind hierbei ebenso möglich wie gezieltes Tauchen.
Für Kinder von 7 - 10 Jahren (Dauer: 90 Minuten). Teilnahmebeitrag: 7 EUR
Treffpunkt: Kasse/Info im Foyer | Die Teilnehmerzahl ist begrenzt | Anmeldung unter Tel.: Tel: 0228/9171-263 oder Fachgebiet
Pädagogik erforderlich!
MONTAGS Jazz im Restaurant
Montag, 5. November | 20.30 Uhr
MONTAGS Jazz im Restaurant Cetto, Bremer, Kesternich Das Klaviertrio des Mainzer Bassisten Ralf Cetto spielt Standards und bekannte Titel des Modern Jazz. Der Eintritt ist frei.
Götter, Gaben und Gelehrte Einblicke in die Welt der Tempel Ägyptens in griechisch-römischer Zeit
Simone Stöhr
Götterkult und Tempelbau gehörten zu den wichtigsten Aufgaben des altägyptischen Pharao. Auch die ptolemäischen Könige und römischen Kaiser übernahmen diese Verpflichtung und ließen im ganzen Land Heiligtümer errichten. Eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Bautätigkeit haben sich vor allem in Oberägypten erhalten. Die Wände dieser Tempel sind vollständig mit Darstellungen und Inschriften überzogen, die ein detailliertes Bild der religiösen Vorstellungen, des täglichen Kultes, aber auch der besonderen Rituale anlässlich der vielen Götterfeste zeigen. Für die Zusammenstellung des Dekorationsprogramms, das individuell für jeden Tempel entworfen wurde, war die einheimische Priesterschaft verantwortlich. Sie führte somit die Traditionen des pharaonischen Ägypten weiter und bewahrte das kulturelle Gedächtnis des Landes auch in Zeiten ausländischer Machthaber.
Simone Stöhr M.A. ist Ägyptologin mit dem Forschungsschwerpunkt Inschriften der ptolemäisch-römischen Tempel Ägyptens. Sie arbeitet am Totenbuch-Projekt Bonn, einer Arbeitsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Bonn.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek James Bond – Der Spion der mich liebte USA 1976/77, 120 Minuten, FSK: ab 12
Regie: Lewis Gilbert, mit: Roger Moore, Curt Jürgens, Barbara Bach, Richard Keel
Die internationale Lage ist gespannt. Unbekannte entführen Atom-Unterseeboote. Die Briten verdächtigen die Sowjets, die Russen haben die Amerikaner im Verdacht. Im Mittelmeerraum hat der Großreeder Carl Stromberg (Curd Jürgens), der die Zukunft der Menschheit im Untergang sieht, das Tiefseelaboratorium „Atlantis" aufgebaut. Auf Sardinien erleben die russischen und britischen Geheimdienste in Gestalt ihrer Top-Agenten von Anya Amasova (Barbara Bach) und James Bond (Roger Moore) einen Zusammenstoß, der verblüffend auf Koexistenz hinausläuft. Doch schon weckt der mysteriöse Supertanker „LIPARUS" die sieben Sinne des Agenten 007. Ein amerikanisches Unterseeboot bringt Bond zusammen mit der schönen russischen Kollegin zum Schiff. Da öffnet sich unversehens der Bug und verschlingt die ungebetenen Besucher...
3 Oscar-Nominierungen (Musik, Song, Ausstattung).
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Donnerstag, 8. November | 20 Uhr
21. Festival der Weltmusik – ein Dialog der Kulturen im Forum KLANGWELTEN 2007
Die musikalische Expeditions-Reise durch drei Kontinente und sechs Kulturen führt von den archaisch-schamanischen Urklängen der koreanischen Trommler über pulsierende marokkanische Gnawa-Gesänge, mongolische Obertöne zur Pferdegeige und meditative, jahrtausendealte feine Klänge der chinesischen Zither – bis hin zu der funkelnden Klangwelt der Keltischen Harfe... Es ist eine bewährte Mischung bekannter Gesichter und neuer Entdeckungen.
Besonders interessant wird sicher die Begegnung der wuchtigen Samulnori-Trommeln mit den swingend-mitreißenden Liedern des Gnawa-Musikers Houssaine Kili werden. Alle Beteiligten präsentieren ihren kulturellen Hintergrund in „Reinform“, begeben sich aber auch auf den Pfad des Dialogs, einer musikalischen Konversation auf hohem Niveau. Neue Kombinationen werden dabei entstehen, die es noch nie gab. Wie immer wird Expeditionsleiter Rüdiger Oppermann die Stile kurz erklären und moderierend durch das Programm führen.
Dies ist das 21. Jahr der Klangwelten . Das Festival hat sich im Lauf dieser Jahre zu Deutschlands größtem unabhängigen kontinuierlichen Weltmusik-Tourneeprogramm entwickelt: mit über 600 Konzerten für ca. 250.000 Besucher, mit Musikern aus 32 Ländern, dokumentiert durch 40 Stunden Radio- und TV-Mitschnitte.
Die Musiker Samul Nori (Korea): Archaische, wuchtig pulsierende Klänge der schamanistischen Trommeln und Gongs im traditionellen Quartett (Basstrommel Buk, Sanduhrtrommel Tschanggo, Flachgong Jing, Schreigong Kwänggari)
Houssaine Kili (Marokko): Guimbri und Gesang, Lieder der Gnawa aus der Sahara
Hong Yü (China): Archaische Klänge der Zither Guqin im Geist des Taoismus und Konfuzianismus, folkloristische Klänge auf der Hulusi-Kürbis-Flöte
Aus der Tiefe – Forschungsergebnisse und Perspektiven der Unterwasser- und Küstenarchäologie
Ein internationales Symposium in Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Die Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Unterwasser- und Küstenarchäologie, die mit der Entwicklung neuer technischer Möglichkeiten im vergangenen Jahrzehnt vielerorts wissenschaftlich bedeutende Funde und Befunde erbracht hat und sich zu einem wichtigen Bereich archäologischer Forschung entwickelt hat. Die interdisziplinäre und auch länderübergreifende Zusammenarbeit ist dabei eine wichtige Voraussetzung für diese erfolgreiche Forschungsarbeit. Im Rahmen des zweitägigen internationalen Symposiums werden neue Forschungsergebnisse aus dem Mittelmeerraum, dem Bodenseegebiet und der Ost- und Nordseeregion präsentiert und künftige Forschungsperspektiven diskutiert.
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Teilnahmegebühr: 9 EUR / ermäßigt 5 EUR (Tageskarte)
13 EUR / ermäßigt 7 EUR ( Zweitageskarte)
Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung.
Tanz in der Ausstellung DATING YOUR ENEMY. Ein Duell für zwei Tänzer Choreografie und Regie: Rafaële Giovanola
Tanz: Joris Camelin, Martin Inthamoussú
Dramaturgie und Konzept: Rainald Endraß
Eine Produktion von COCOONDANCE Bonn.
Zwei Kontrahenten treffen aufeinander und führen einen unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod. Unter Einsatz aller Mittel werden gesellschaftliche Regeln und moralische Grenzen überschritten. Vor dem Hintergrund der historischen Schlachten im antiken Ägypten inszeniert das Duell für zwei Tänzer Strategien und Mechanismen kriegerischer Auseinandersetzungen, und zeigt dabei das ganze Ausmaß einer menschlichen Tragödie zwischen Eroberung und Untergang.
COCOONDANCE wurde 2000 von Rafaële Giovanola und Rainald Endraß gegründet und ging aus dem ehemaligen Ensemble des Choreographischen Theaters Bonn hervor. In den mittlerweile dreizehn Produktionen hat das Tanzensemble seine eigene Ästhetik gefunden und wurde schnell zu einer unverzichtbaren Größe der freien Tanzszene. COCOONDANCE ist regelmäßig zu Festivals und internationalen Gastspielen eingeladen.
Dauer: ca. 70 Minuten
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 7 EUR
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich:
Fax 0228/9171-244, paedagogik@kah-bonn.de oder per Post.
Geborgene Klänge Ensemble SUONO MOBILE spielt Musik von Robert Schumann, Holger Klaus, Vinko Globokar, Michael Maierhof, Claude Debussy und Martin Schüttler (Uraufführung).
Hansi Jochmann liest Texte von Franck Goddio, Boris Groys u.a.
Seit 2005 präsentieren die „Förderungsprojekte Zeitgenössische Musik“ des Deutschen Musikrates im Forum die Konzertreihe Klingt gut und kombinieren darin moderne Kunstmusik mit Moderation und Rezitation. Das Programm ist diesmal inspiriert vom Thema der Ausstellung Ägyptens versunkene Schätzeund schickt den Zuhörer auf eine Klang-Entdeckungsreise mit Kompositionen und Texten zum Thema Wasser.
Gestaltet und vorgetragen wird das Konzert vom Ensemble SUONO MOBILE Quintett, einem der renommiertesten Ensembles für zeitgenössische und experimentelle Musik in Deutschland. Es spielt altbekannt-neu Gelesenes von Robert Schumann und Claude Debussy ebenso wie neu zu Entdeckendes. Eigens für diese Veranstaltung erteilte der Deutsche Musikrat einen Kompositionsauftrag an den jungen Komponisten Martin Schüttler.
Für die Rezitationen zwischen den Musikstücken konnte die Schauspielerin Hansi Jochmann gewonnen werden, die als Synchronstimme von Jodie Foster und als Sprecherin von Dokumentarfilmen bekannt ist.
In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat.
Das Konzert wird vom Deutschlandfunk aufgezeichnet und 2008 gesendet.
Eintritt: 11 EUR / ermäßigt 5 EUR (im Vorverkauf und an der Abendkasse inkl. aller Gebühren)
Freitag, 16. November | 20 Uhr
Im Café zu den Winden – Das volle Programm Ein Bruchstück
von und mit Corinna Harfouch und Wolfgang Krause Zwieback
Was die beiden Schauspieler am 16. Juni zur Langen Bonner Theaternacht portionsweise servierten, präsentieren sie heute als ausgewachsenes Theaterstück.
Laura und Jonathan treffen im 'Café zu den Winden' zufällig aufeinander. Sie hat es nie irgendwo lange ausgehalten. Ist ständig unterwegs. Kommt nie richtig an. Ist flüchtig. In ihr wohnen eine Menge Geschichten. Sie kann nur einen geringen Teil davon erzählen.
Hat wahnsinnig viel zu tun – in der weißen Landschaft. Tischdekorationen für zu erwartende Gäste. Umdecken für veränderte Wünsche. Sie ist so schnelllebig wie die Zeit. Ist auf der Höhe der Zeit. Wenn nicht gar ihr etwas voraus. Und nebenbei arbeitet sie noch als Kellnerin.
Jonathan ist Stammgast. Scheint aus einer anderen Zeit zu kommen. In einer anderen Welt zu leben. Er kam über die weißen Berge vor langer Zeit. Jeden Tag trinkt er große Mengen Kaffee und etwas Wein. Liest. Schreibt. Meditiert. Seine Kommunikation hat sich auf Worte beschränkt. Die wie Öltropfen austreten. Laura und Jonathan verleben die Themen der Zeit. Gibt es eine Annäherung?! Wären sie ein ideales Paar, wenn sie davon wüssten...?
Eintritt: 23 EUR /ermäßigt 18 EUR (im Vorverkauf und an der Abendkasse inkl. aller Gebühren)
Lange Unterwassernacht
zur Ausstellung Ägyptens versunkene Schätze
Die Lange Unterwassernacht entführt abenteuerlustige Nachtschwärmer in die geheimnisvolle Welt unter Wasser. Ein attraktives und abwechslungsreiches Programm mit Tanz, Musik, Film, Kurzführungen, Akrobatik, Theater und Clubnight nimmt die Besucher mit auf eine stimmungsvolle Expedition.
Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Ägyptens versunkene Schätze“ mit verschiedenen thematischen Kurzführungen (Dauer: 30 Minuten). Im Studiolo der Ausstellung können Experten zu den Themen „Die antike Schifffahrt“ und „Wissenswertes rund ums Tauchen“ befragt werden. In der Offenen Werkstatt finden die Mitmachaktionen „Hieroglyphen stempeln“, „Salben herstellen“ oder „Kleiden im Stil der Zeit“ statt, an denen Besucher aller Altersstufen teilnehmen können.
Im Foyer ist die Wasserwesen- Performance UNDINE, URÄUS & LOTUS mit Tanz, Pantomime und Jonglage von PANTAO (Köln) zu sehen, die von Walkacts begleitet werden.
Inspiriert von geheimnisvollen und bizarren Lebewesen unter Wasser verwandeln Studenten der Kölner Akademie „Die Maske“ vor den Augen der Besucher der Unterwassernacht Mitstudenten mit aufwendig gestaltetem Kopfsputz und Bodypainting-Konzepten in Muscheln, Rochen und Seeanemonen.
Hautnah können die Besucher im Forum die Arbeit von Meeresarchäologen und die Unterwasserwelt miterleben, wo die Filme "Der Schatz der Royal Captain" und "Städte auf dem Meeresgrund" zu sehen sind. Ganz persönliche Erlebnisse mit dem feuchten Element ermöglichen die Filme aus dem Trickfilmstudio "Blubb" des Pädagogischen Dienstes der Bundeskunsthalle, die von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Workshops gedreht wurden.
Martin Frings & friends sorgen im Rahmen Ihres Programms "Sounds Across The Water - Sounds Across The World" mit Saxofon, Keyboard, Percussion und Streichquartett für musikalische Unterhaltung im Foyer.
Weitere Überraschungen und Programmpunkte sind in Planung.
Mit der Nase auf Zeitreise.
Rezepte und Herstellung antiker Kosmetika mit Gisela Michel M.A., Archäologin
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
MONTAGS Jazz im Restaurant
Montag, 19. November | 20.30 Uhr
MONTAGS Jazz im Restaurant Cricketclub Die Musik von Cricketclub entspannt auf einem ansprechenden hohen Niveau. Ein bisschen Smooth Jazz, ein wenig Pop. Vieles geht ins Ohr und bleibt für eine Weile. Entspannen und relaxen lautet das Motto für diesen Abend! Der Eintritt ist frei
Vortrag im Forum Alexandria – Der Big Apple zwischen Nil und Mittelmeer Von Alexanders Plänen bis zum Auftritt Octavians
Andreas Blasius
Königsresidenz und 'reichsfreie' Stadt, hellenistisches Bollwerk und Hauptstadt Ägyptens: Als Ort voller Gegensätze oder 'Schmelztiegel der Kulturen' wird die von Alexander dem Großen gegründete und von den Ptolemäern ausgebaute Metropole Alexandria gerne beschrieben. Für zahlreiche Ägypter bildete die nach griechischem Vorbild angelegte Polis das Tor zur hellenistischen Welt, während sie für Griechen und Römer zur ersten Begegnungsstätte mit der ägyptischen Kultur wurde.
Die Architektur des Aushängeschildes makedonischen wie pharaonischen Herrscherglanzes der Ptolemäer wartete dabei nicht nur mit dem Weltwunder des Pharaos und der großen Bibliothek auf, sondern vermochte auch durch Tempel und Paläste zu beeindrucken. Heute weitgehend verloren oder unentdeckt können die Spuren der Weltstadt durch viele verstreute Hinweise zu einem Bild zusammengefügt zu werden, das die einstige Pracht erahnen lässt.
Andreas Blasius M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Katalogisierung und Digitalisierung der Bonner Papyrussammlung". Er hält Lehrveranstaltungen an der Abteilung für Ägyptologie der Universität Bonn. Seine Promotion zum Thema „Antiochos IV. und Ägypten“ steht kurz vor dem Abschluss.
Kino im Forum in Kooperation mit der Bonner Kinemathek Abyss – Abgrund des Todes (The Abyss) USA 1989, 137 Minuten, FSK: ab 12
Regie: James Cameron, mit: Ed Harris, Mary Elisabeth Mastrantonio, Michael Biehn u. a.
Nach der mysteriösen Havarie eines Atom-U-Boots wird die Besatzung einer in der Nähe befindlichen Unterwasser-Bohrstation um eine Gruppe von Elitesoldaten der Navy Seals verstärkt und mit den Bergungsarbeiten betraut. Was als Rettungsmission beginnt, entpuppt sich schnell als unglaubliche Unterwasser-Odyssee in einer Tiefe von mehr als 7000 Metern, wo die Taucher dem Geheimnis einer mysteriösen Macht begegnen.
„Titanic“-Regisseur James Cameron inszenierte und schrieb das Drehbuch für dieses 60 Millionen Dollar teure Untersee-Spektakel. „Abyss“ gehört zu den Filmen, die mit ihren Spezialeffekten Geschichte geschrieben haben.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Samstag, 24. November
| 19 Uhr
Erlebnisführung für Kinder Abgetaucht - Eine Unterwasserexpedition für Kinder Sebastian Schaaps, Ägyptologe
Ein erfahrener Ägyptologe begleitet diese ungewöhnliche Expedition, die als Sonderführung für Kinder durch die abgedunkelte Ausstellung stattfindet. Die Teilnehmer bekommen auf diese Weise einen Eindruck von der geheimnisvollen Unterwasserwelt, wie sie der Meeresarchäologe Franck Goddio und sein Team in Ägypten bei ihren Tauchgängen erlebt haben. Zufallsfunde sind hierbei ebenso möglich wie gezieltes Tauchen.
Für Kinder von 7 - 10 Jahren (Dauer: 90 Minuten). Teilnahmebeitrag: 7 EUR
Treffpunkt: Kasse/Info im Foyer | Die Teilnehmerzahl ist begrenzt | Anmeldung unter Tel.: Tel: 0228/9171-263 oder Fachgebiet
Pädagogik erforderlich!
Vom 25. November bis zum 16. Dezember zeigt die Ausstellung Kunst aus Bonner Schulen im Rahmen des XXIII. Festivals Bonner Schulkultur die kreative und thematische Vielfalt des bildnerischen Schaffens von Schülern aller Schul- und Altersstufen.
Die Ausstellung ist ein offener Wettbewerb, der den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, ihre Werke außerhalb der Schule - an einem für sie außergewöhnlichen und zugleich renommierten Ausstellungsort - zeigen zu können.
Die Schülerarbeiten werden in der Atriumhalle EG präsentiert.
Zur Preisverleihung um 11 Uhr im Forum sind alle Besucher herzlich eingeladen.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr
und zusätzlich vor den Abendveranstaltungen des Schultheaterfestivals
Seit nunmehr 13 Jahren veranstaltet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit dem Schulamt der Bundesstadt Bonn das Festival Bonner Schulkultur. Seit insgesamt 23 Jahren wird dieses Festival mit stetig wachsendem Erfolg in Bonn durchgeführt. Es handelt sich um ein 3-Sparten-Festival, bestehend aus Musik, Theater und Bildender Kunst. Das Festival ist in der deutschen Bildungs- und Kulturlandschaft einzigartig. Es bietet den Schulen die Möglichkeit, ihre kulturellen, sozialen und fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen darzustellen und trägt zur Förderung von Kunst und Kultur sowie soziales Verhalten bei den Schülerinnen und Schülern bei.
Das Theater- und Musikprogramm sowie die Ausstellung Kunst aus Bonner Schulen wurde stets von zahlreichen Theatergruppen, Musikensembles bzw. jungen "Künstlerinnen und Künstlern" bestritten. Dies zeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Bonner Schullandschaft ist.
Zum Festival Bonner Schulkultur erscheint eine gesonderte Programmbroschüre
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Herausforderungen der Unterwasserarchäologie Mit Dr. Hanz Günter Martin
Deutsche Gesellschaft für Unterwassserarchäologie - DEGUWA Vizedirektor
Die Teilnahme ist frei in Verbindung mit der Eintrittskarte zur Ausstellung.
Der Auszug aus Ägypten: Ägyptische Religion und ihr Einfluss auf Judentum und Christentum Robert Kötter, Vergleichender Religionswissenschaftler Teilnahme nur mit schriftlicher Anmeldung
Vortrag in der Lounge Religiöse Integrationspolitik der Ptolemäer Sarapis – die Erfindung eines Gottes
Lothar Goldbrunner
Sarapis ist ein weithin bekannter Gott, der ab der Wende vom 4. zum 3. Jahrhundert v. Chr. in Erscheinung tritt. Er ist als Ergebnis des Zusammentreffens der griechischen und ägyptischen Kultur anzusehen. Doch entgegen der verbreiteten Meinung war Sarapis keine Integrationsfigur gleichsam für Griechen und Ägypter. Vielmehr sollte allein der griechisch sprechenden Bevölkerung eine Gottheit gegeben werden, die zwar aus theologischem Gedankengut der Ägypter konzipiert, aber ikonographisch auf hellenistische Art und Weise dargestellt wurde. Betrachtet man die Entstehung und Verbreitung des Sarapis-Kultes unter geographischen und politischen Aspekten, so wird deutlich, wie unterschiedlich sich die Gottesvorstellungen beider Kulturen entwickelten. Abschließend wird die Bedeutung und Entwicklung des Sarapis bewertet.
Lothar Goldbrunner studierte in Würzburg und Köln Ägyptologie. Sein Schwerpunkt liegt heute auf der griechisch-römischen Zeit des antiken Ägypten.
B(ON)N ICE
DIE EISBAHN 07/0831. Okt. 2007 bis 13. Januar 2008
1.000 m² überdachte Open-Air-Eisfläche auf dem Museumsplatz
So-Do: 10 - 21 Uhr
Fr./Sa.: 10 - 22 Uhr
24.12.: 10-16 Uhr | 25.+26.12.: 12-20 Uhr | 31.12.: 11 - 16 Uhr | 1.1.: 12 - 20 Uhr Schlittschuhe werden gegen eine Mietpauschale gestellt. Der Eintritt mit eigenen Schlittschuhen kostet bei einer Nutzung von zwei Stunden 2 EUR, für Kinder bis 12 Jahre 1 EUR. weitere Informationen