USA 1974 , 97 Min.
Regie: Paul Morrissey
Darsteller: Joe Dallessandro, Udo Kier
Graf Dracula reist umher, auf der Suche nach einer jungfräulichen Braut. Nach einiger Zeit findet der Graf ein passendes Mädchen bei einer verarmten, adeligen Familie, doch zum finalen Biss steht ihm der misstrauische Hausdiener im Weg.
Es kommt zu einem blutigen Finale.....
Paul Morrissey schuf mit Andy Warhol’s DRACULA mit Sicherheit einen der ungewöhnlichsten Vampir-Filme aller Zeiten. Nicht nur die gesellschaftskritischen Ansätze, sondern auch der ungewöhnliche, schwarze Humor und die blutigen Effekte machen diesen Film für jeden Horrorfan hochinteressant.
XXII Festival Bonner Schulkultur
Theater - Musik Eine Kooperation mit dem Schulamt Bonn
Das Theater-Musikprogramm
Das Musical erobert die Bühnen des Bonner Schultheaters!
Allein in diesem Jahr bietet das Festival sieben Produktionen an, die im weitesten Sinne dem Begriff eines musikalischen Bühnenwerkes entsprechen. Kein Wunder, ist doch auch die Konzeption des Festivals als 3-Sparten-Festival der Idee der
Vermischung der Kunstsparten verpflichtet. Aber was noch
viel wichtiger ist: Die Jugendlichen haben für sich das Musical als eine Darstellungsform entdeckt, in der aktuelle Werte,
Wünsche und vor allem Teamgeist zum Ausdruck kommen!
Weitere Highlights:
Für Bonner Jazz-Fans ein Muss: Open End Jazz Session am 04.11. ab 15 Uhr.
Sehr gespannt sind wir auf die Wiederaufnahme der mit großem Erfolg gestarteten „Carmina Burana“ des Amos-Comenius-Gymnasiums.
Schon ein Selbstläufer: die „Tanzmädels“ vom Clara-Fey-Gymnasium am Freitag.
Fast schon Tradition: Kooperation mit „Beethoven Bonnensis“ (Samstag)
Knüller zum Abschluss: Das Musical „Grease“ vom Friedrich-Ebert-Gymansium
Für die Vormittagsveranstaltungen an Werktagen ist eine Voranmeldung für Klassen erforderlich. Bitte melden Sie Ihre Klassen frühzeitig beim Schulamt an (Telefon 02 28-77 42 23)! Der Eintritt für diese Veranstaltungen beträgt 2 EUR.
Die gestaffelten Eintrittspreise für die übrigen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Programmfolder. Eine Vorreservierung ist also nur für die Werktags-Vormittagsveranstaltungen möglich. Die Kasse befindet sich im Erdgeschoss der Treppenhalle.
Kabarettfestival im Trocadero Sarrasani Spiegelpalast Kom(m)ödchen Ensemble
Couch – Ein Heimatabend PolitKabarett
Das neue Kom(m)ödchen-Programm ist eine virtuos komponierte Kabarett-Komödie mit drei Akteuren in sieben Rollen. Mit turbulenten Dialogen, provozierenden Statements. Und einer Leiche.
Präsentiert vom neuen Kom(m)ödchen Ensemble: Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel
Entwickelt von Dietmar Jacobs und Christian Ehring., Regie: Hans Holzbecher
Eine Kom(m)ödchen Kabarett Produktion
Moderne Nomaden auf der Suche nach einem Zuhause. Ein Unternehmensberater ohne Freunde, eine alleinerziehende Mutter ohne Sex, eine Studentin ohne Job, ein verhinderter Terrorist und ein Ehepaar, das von Tag zu Tag immer beiger wird. Zusammen bilden sie die moderne Form der Großfamilie - oder das, was davon übrig blieb: Eine bunt zusammen gewürfelte Hausgemeinschaft, in der man einander liebt, hasst und leidenschaftlich ignoriert. Mittendrin, im Auge des Taifuns: Ein unterbeschäftigter Komiker. In seiner Wohnung treffen die so unterschiedlichen Charaktere aufeinander, auf seiner Couch kulminieren die privaten Minidramen und führen zu immer abstruseren Verwicklungen. Dabei kann gerade er so viel geballtes Leben am wenigsten gebrauchen, muss er doch dringend Witze schreiben für den abendlichen Auftritt beim Metzgereiverband. Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Montag, 6. November | 20.30 Uhr
MONTAGS Jazz im Restaurant Gregor Salz and Friends Das Quartett des Bonner Gitarristen und Sängers Gregor Salz spielt Standards und Latintitel in eigenen Arrangements. Kim Efert Trio Das Trio bietet Eigenkompositionen im Stil der 80er-Jahre.
Der Eintritt ist frei.
Über drei Jahre spielte Bill Mockridge im Haus der Springmaus sein Erfolgsprogramm „Ihr Zipperlein kommet“. Er kann über das Älterwerden lachen – und sein Publikum kann es auch. Dabei hatten die „Zipperlein“ einen programmatischen Vorgänger, in dem Mockridge das Thema „Altern“ für das Kabarett salonfähig gemacht hat: „Leise rieselt der Kalk“ feiert Wiederaufnahme und trifft es auf den Punkt: Wir werden alle älter. Das ist wirklich schade, vor allem, wenn es einen mal persönlich trifft. Bill Mockridge hat es auch getroffen. Er ist weit über 50, fast 60, um ehrlich zu sein. Er ist verheiratet, hat sechs Kinder, trägt Klamotten von der Stange und fährt nicht mal einen schnellen Wagen. Trotzdem behauptet er von sich, er sei im besten Mannesalter. Aber irgendwie hat er gemerkt, dass es langsam mächtig knackt im Gebälk. Bill Mockridge schlürft Calgonit-Drinks gegen das Verkalken und nimmt sich seines Lieblingsthemas an – der Vergänglichkeit des männlichen Seins: „Man merkt, dass man alt wird, wenn man viel mehr Zeit damit verbringt, seine Brille zu suchen als an Sex zu denken.“
Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Montag, 13. November 2006 | 20 Uhr
Kabarettfestival im Trocadero Sarrasani Spiegelpalast Konrad Beikircher
Zwischen Himmel und Ääd Der 8. Teil der Rheinischen Trilogie
Konrad Beikircher ist schon seit 15 Jahren mit den sieben Teilen seiner rheinischen Trilogie zur Erbauung seiner selbst und zum Ergötzen seiner Mitmenschen unterwegs: „Eine ganze Reihe meiner Texte sind mittlerweile zu „Klassikern“ geworden, immer wieder bin ich gebeten worden, sie doch wieder mal zum Besten zu geben. Weil es mich immer drängt, Neues zu machen, nach vorne zu gucken, diese Bitten aber nach hinten gerichtet sind, fühle ich mich da immer ein bisschen zwischen Hammer und Amboss, quasi zwischen Himmel un Ääd, was der Schlüssel zum neuen Programm war:
In Zwischen Himmel un Ääd , dem achten Teil der ‚Trilogie', erwartet Sie ein Exkurs in die unglaublich komplexe Welt der rheinischen Fürwörter und eine Einführung in die Welt der Immis. Weiß denn der „Kölsch Aborigine“ überhaupt, in welche Messer so ein Immi läuft? Welche Fallen sich ihm auftun, wenn er ins Rheinland kommt? Ein kleiner Überblick über die gröbsten Pannen, die dem Immi passieren können, sind da eine Hilfe für den Umgang mit Immis, den auch so mancher jebürtige Rheinländer lernen sollte. Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Regina Venus – Schauspiel
Michael Kiessling – Gesang
Matthias Behrsing – Piano
Jens Saleh – Kontrabass
Die Bar, ein Mikrokosmos aus Alkoholdunst und Zigarettenrauch – hier entstehen und geschehen die Geschichten um und auf dem Barhocker – hier werden sie erzählt (Regina Venus) und besungen (Michael Kiessling) – hier streicht Jens Saleh seinen Kontrabass, dass er wie ein Cello singt – hier zaubert Matthias Behrsing am Flügel einen Klangteppich, auf dem die Stories vom verschütteten Leben, die Märchen aus tausend und noch mehr durchzechten Nächten, die Lieder von Liebe, Leben und Tod erblühen wie Rosen.
Wer einmal mittendrin saß und sich von Regina Venus’ ungeheurer Wandlungsfähigkeit hat verzaubern lassen, sich von ihr hat entführen lassen in diese Welt voll morbider Romantik, in der die Frau, Muse und Schlampe, Seelendompteuse und Kindfrau, Engel und Teufelin zugleich ist, wird süchtig – sehnt sich nach den erdigen und zugleich filigranen Klängen des Bar-Revue-Trios, will sich umschmeicheln lassen von der charismatischen Ausstrahlung Michael Kiesslings, dem es mit seiner einzigartigen, facettenreichen Stimme gelingt, leben, Liebe, und Hoffnung, aber auch Weltschmerz, Desillusion und tiefe Emotion spürbar nahe zu bringen. Wild und rau – lasziv und zärtlich.
Dies alles geschieht nicht auf der Bühne, nicht in einer Distanz zum Zuschauer, all das geschieht mitten im Publikum, welches mitgenommen wird in diese Welt voller Nachtgestalten und Barflies. Texte nicht nur vom „Dirty old man“, sondern auch von Lewis Carroll, William S. Burroughs, Oliver Bukowski, Bertolt Brecht, werden von Regina Venus gespielt, gelebt, gelitten und sie lacht. Während Michael Kiessling, Jens Saleh und Matthias Behrsing mit Stücken von Tom Waits, Nick Cave, Leonard Cohen, Hildegard Knef und Udo Lindenberg den Soundtrack liefern für dieses Stück Leben in der Bar und an der Theke.
Vorsicht – Schleichendes Gift !!! (Badische Nachrichten).
Roberto Blanco (Roberto Zerquera), geboren 1937 in Tunis als Sohn kubanischer Eltern, beide Revue-Stars. Schulbesuch in Beirut. Seit 1971 deutscher Staatsbürger. Er studierte zunächst Medizin in Madrid, trat nebenberuflich in Nightclubs als Sänger auf und startete von da seine Karriere als Show-Star, die er bei Josephine Baker begann. In den 1960ern wurde er Schlagerstar und trat in verschiedenen Filmen auf (u.a. „Alle Menschen werden Brüder“ nach Johannes Mario Simmel und „Drei Männer im Schnee“ nach Erich Kästner). Sein größter Hit wurde „Ein bisschen Spaß muss sein“. Weniger bekannt in Deutschland ist, dass Blanco immer wieder mit spanischen Künstlern und südamerikanischen Salsa-Gruppen auftritt und produziert.
Guggenheim Special:
Kunst und Kultur der sechziger Jahre
Was verbinden die meisten von Ihnen nicht alles mit den sechziger Jahren? Beispielsweise die Roaring Sixties, das Farbfernsehen, die zunehmende Werbung ... Dies alles blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Kunst: Pop Art und Minimal Art entstanden. Moderne Gebrauchskultur und Massenproduktion prägten nun die Bilder- und Formensprache, wie es etwa in den Werken von Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg erkennbar wird. Aber auch neue Materialien und moderne Reproduktionsmöglichkeiten wirkten sich auf die Kunst aus. In unterhaltsamer Form werden diese Zusammenhänge mit Film, Musik und Literatur aufgezeigt. Der Pianist Florian Weber – er gilt als die große Neuentdeckung im Jazz - , spielt Werke der Minimal Music in der Ausstellung. In der Rolle der Sammlerin Peggy Guggenheim ist Renate Fuhrmann vom Schauspiel Köln zu sehen. Die Bonner Schauspieler Tomke Andresen, Janine Bauer, Elke Welzel, Philipp Astor und Bruno Tendera treten als Künstler der Sechziger Jahre auf. Ausgewählte Kunstwerke werden in Kurzvorträgen und Kurzführungen vorgestellt.
Schriftliche Anmeldung für ArtCard Inhaber ( 20. November)
erforderlich unter
Fax 0228/9171-244 oder paedagogik@kah-bonn.de
Für alle anderen Besucher (24. November) Teilnahme mit einer für diesen Zeitraum gültigen Eintrittskarte unter der Ticket-Hotline Bonn 0800 175 2750 oder an der Kasse.
In Sizilien wird Rosa Balistreri heftig verehrt – ein echter Star, eine Volkssängerin, die wohl wie keine andere in ihren Liedern die Seele ihrer Heimat erfasst und ausgedrückt hat und so nah an Licht und Schatten des Lebens war. Ihre Lieder sind in ihrer Kraft, der Melancholie und Zartheit, die in ihnen ruht, ihrem Temperament und ihren tiefen Gefühlsäußerungen tief beeindruckend.
Etta Scollo, diese zierliche, charismatische Frau mit der einzigartigen Stimme, hat dem urwüchsigen Genie der Balistreri eine grandiose Hommage geschaffen. Emotional, gewaltig und gerecht, weil Etta Scollo nicht versucht, einen größeren Schatten zu werfen als Rosa Balistreri. Etta malt uns mit Klängen Bilder auf die Netzhaut. Bilder aus Sizilien, ihrer Heimat und der Heimat von Rosa Balistreri, der großen italienischen Volkssängerin. Es sind ihre Lieder, die Etta Scollo neu entdeckt hat – gesungene Geschichten, die ein ganzes Leben erzählen.
Begleitet wird Etta von den Multinstrumentalisten Frank Wulff und Hinrich Dageför. Ihr Instrumentarium reicht von der traditionellen Mandoline bis zur exotischen Singende Säge. Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Montag, 20. November | 20.30 Uhr
MONTAGS Jazz im Restaurant Diners Club Band goes Big Band Durch die nunmehr fast dreijährige Zusammenarbeit mit dem festen Bandleader und Posaunisten Adi Becker hat sich das Orchester ein Repertoire erarbeitet, das fast alle Facetten des Bigband-Jazz umfasst. Der Bogen spannt sich von Count Basie, Duke Ellington, Stan Kenton über Bob Florence, Carla Bley bis Pat Metheny.
Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 21. November | 20 Uhr
Jatinder Thakur
20. Festival der Welt Musik - ein Dialog der Kulturen – Jubiläumsprogramm im Forum KLANGWELTEN 2006
KLANGWELTEN wird 20 Jahre alt! Auch im Jubiläumsjahr präsentiert das Festival eine spannende Kombination verschiedenster traditioneller und zeitgenössischer Musikstile der Welt, eine beispiellose, geballte Ladung an hochkarätigen Musikern.
Die musikalische Expeditionsreise durch drei Kontinente und sechs Kulturen führt von den archaischen Urklängen der afrikanischen Savannenjäger über pulsierende indonesische Gamelan- und Trommelteppiche, herzzerreißende Dudukmelodien und überraschende Akkordeonsounds bis hin zu der funkelnden Klangwelt des Harfenmeisters Oppermann.
Ekuka Group (Uganda) Das Trio kommt aus dem Norden Ugandas, einer Gegend voller karger Naturschönheit, gastfreundlicher Menschen und wunderbarer Musik. Das Hauptinstrument ist die Okembe, ein Lammellophon, welches nirgendwo außerhalb Afrikas zu finden ist. Agus Wahyu Rhythm Explosion (Java) Die beiden Musiker verblüffen mit überwältigender Trommeltechnik auf ihren indonesischen Gendang-Trommeln. Duo Nairi (Armenien) Das armenische Nationalinstrument, die Oboe Duduk, ähnelt verblüffend der menschlichen Stimme, vor allem in den bekannten getragen-epischen Liedern, in denen direkt die östliche Version des Blues zu hören ist. Servais Haanen (Niederlande) Servais, ein Ausnahmeakkordeonist und musikalischer Querdenker, spielt magnetisch-mitreißende Melodielinien ohne jede Kitsch-Attitüde. Jatinder Thakur (Indien) Der in Wien lebende Meister gilt als einer der besten indischen Tabla-Spieler in Europa und hat schon an vielen Jazz/Worldmusik-Projekten mitgearbeitet. Rüdiger Oppermann (Europa) Er gilt als Deutscher Meister der keltischen Harfe und international als einer der bedeutendsten und innovativsten Harfenisten. In diesem Jahr erhielt Rüdiger Oppermann den Deutschen Weltmusikpreis.
Denken Frauen anders als Männer? Ist das Gehirn ein Computer? Was lernen wir von Wickie dem Wickinger? Woran erkennt man einen Lügner? Antworten gibt das Think-Theatre. Gehirnakrobatik und Infotainment, Verblüffung über ungenutzte Potentiale, Comedy mit Köpfchen. Das Think-Theatre ist Deutschlands erste Show zum Thema Denken und Gehirn. Die erste Show, die Spaß macht und zugleich schlau. Die Akteure:
Bernhard Wolff, Moderator und Rückwärtssprecher
Sie werden nie wieder Namen vergessen, aber das ABC rückwärts sprechen und besser zuhören mit vier Ohren. Wie das funktioniert, verrät Entertainer Bernhard Wolff vom Think-Theatre. Als Moderator führt Wolff durch die Show und durch die Themen Denken und Gehirn. Als Rückwärtssprecher dreht er beliebige Sätze um, und baut sogar Zuschauer in seine Szenen mit ein.
Andy Häussler, Rechenkünstler und Mathe-Magier
Zuschauer stellen die Aufgaben, er löst sie: In Sekundenschnelle werden Zahlen quadriert, addiert, in die vierte Potenz erhoben oder Wurzeln gezogen. Andy Häussler erstellt präzise Magische Quadrate, berechnet den Rösselsprung auf dem Schachbrett oder nennt Ihnen für jedes beliebige Datum den genauen Wochentag und zieht Wurzeln schneller als der Computer.
Duo Sonambulo - Performance Paranormal
Sie sind immer zu zweit.
Sie blicken in Ihren Kopf.
Alles dreht sich hier um den menschlichen Geist:
Telepathie, Hypnose, Gedächtniskunst.
Sie werden Ihnen den Schlaf rauben.
Vivian Sommer und Olaf Kohrs sind das Duo Sonambulo.
Ihr filigranes Spiel mit den Gedanken und Sinnen ihrer Zuschauer macht jeden Abend zu einer einmaligen Premiere. Was bleibt, sind Gänsehaut und viele Fragen... Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
THE GUGGENHEIM - Rahmenprogramm
Montag, 20 November 2006 | 19 - 22 Uhr -- EXKLUSIV FÜR ARTCARD-INHABER
Freitag, 24. November 2006 | 19 - 22 Uhr -- FÜR ALLE BESUCHER
Guggenheim Special:
Kunst und Kultur der sechziger Jahre
Was verbinden die meisten von Ihnen nicht alles mit den sechziger Jahren? Beispielsweise die Roaring Sixties, das Farbfernsehen, die zunehmende Werbung ... Dies alles blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Kunst: Pop Art und Minimal Art entstanden. Moderne Gebrauchskultur und Massenproduktion prägten nun die Bilder- und Formensprache, wie es etwa in den Werken von Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg erkennbar wird. Aber auch neue Materialien und moderne Reproduktionsmöglichkeiten wirkten sich auf die Kunst aus. In unterhaltsamer Form werden diese Zusammenhänge mit Film, Musik und Literatur aufgezeigt. Der Pianist Florian Weber – er gilt als die große Neuentdeckung im Jazz - , spielt Werke der Minimal Music in der Ausstellung. In der Rolle der Sammlerin Peggy Guggenheim ist Renate Fuhrmann vom Schauspiel Köln zu sehen. Die Bonner Schauspieler Tomke Andresen, Janine Bauer, Elke Welzel, Philipp Astor und Bruno Tendera treten als Künstler der Sechziger Jahre auf. Ausgewählte Kunstwerke werden in Kurzvorträgen und Kurzführungen vorgestellt.
Schriftliche Anmeldung für ArtCard Inhaber ( 20. November)
erforderlich unter
Fax 0228/9171-244 oder paedagogik@kah-bonn.de
Für alle anderen Besucher (24. November) Teilnahme mit einer für diesen Zeitraum gültigen Eintrittskarte unter der Ticket-Hotline Bonn 0800 175 2750 oder an der Kasse.
Hinter den Spiegeln – Zur Kultur des Spiels und der Schönheit des tiefen Denkens Marcel Duchamp gewidmet
„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“. (Friedrich Schiller)
Vorträge, Filme, Diskussionsforen, Spiele, Theater und Musik werden der Frage nachgehen, inwieweit das Spiel, selbst wenn es in professionell ausgeübten Sport mündet, unser kulturelles Verhalten prägt, bestimmt und beeinflusst.
Menschen, die spielen, tragen immer ein abstraktes Weltmodell in sich. Die Phantasie und das Talent, in einem unendlichen Bedeutungs- und Möglichkeiten Dschungel eine Struktur, ein Gerüst, einen Weg zu erkennen, unterscheidet das Schachspiel von Kunst und Wissenschaft nur gestalterisch, nicht aber prinzipiell. Der Spieler vollzieht die gleichen Entscheidungsfindungen wie der abstrakte Künstler.
Eingebettet als „lebendes Beispiel“ ist die World Chess Challenge 2006: Schachweltmeister Wladimir Kramnik im Duell mit dem zur Zeit stärksten Schachcomputer Deep Fritz.
Dieses Aufeinandertreffen von Mensch und Maschine hat experimentellen Charakter und wird für die Besucher sachkundig von den Schachgroßmeistern Dr. Helmut Pfleger und Artur Jussupow kommentiert.
Offensichtlich hat der Mensch gegen die gewaltigen kalkulatorischen Leistungen des Schachcomputers trotz ständiger Verbesserungen in diesem Bereich aufgrund seiner spezifischen Fähigkeiten wie Kreativität, Intuition oder strategisches Denken immer noch eine Chance. Nach den Ergebnissen der vergangenen Jahre wird der Story „Mensch gegen Maschine“ nun ein weiteres, entscheidendes Kapitel hinzufügt: Kann der russische Weltmeister – anerkanntermaßen auch gegen die Maschine der stärkste menschliche Spieler – noch mithalten oder gar den Computer besiegen?
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Mit freundlicher Unterstützung von Jahr der Informatik und Allianz Kulturstiftung
Panel der Allianz-Kulturstiftung im Forum Ästhetik des Spiels, Ästhetik der Wissenschaft Es diskutieren: Ugo Dossi (Künstler), Robert von Weizsäcker (Volkswirt), Christian Hesse (Mathematiker), Hans Holländer (Kunsthistoriker), Ernst Strouhal (Kulturwissenschaftler).
Moderation: Karsten Schwanke (ZDF).
Ende offen.
Eintritt: Tageskarte 14,20 EUR / ermäßigt 9,45 EUR
(im Vorverkauf und an der Tageskasse inkl. Gebühren)
Vergessen Sie witzige Moderationen und lustige Ausfallschritte der A-cappella-Spezies: BASTA mischt die Karten in diesem Spiel neu. Sie parodieren, persiflieren, schlüpfen in diverse Rollen, erfinden überraschende Gags. Und immer tobt der Saal. BASTA ist ein Live-Act. Das ist in Berlin so, in München, in Hamburg und natürlich in Bonn.
Und wenn man sich schon geistig darauf eingerichtet hat, perfekten Chorgesang zu hören, wird Musik zu Comedy, verschwimmen die Grenzen. That’s Pop-Entertainment! Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Doppel-Vortrag und Musik im Forum Schach und Musik – Die parallelen Welten des François-André Danican Philidor Dr. Susanna Poldauf (Vortrag) und Juan María Solare (Klavier)
Der Franzose Philidor war nicht nur der beste Schachspieler des 18. Jahrhunderts, sondern auch ein bedeutender Opernkomponist. Er verkörpert somit auf einzigartige Weise die Verbindung von Schach und Musik in einer Person. Inwieweit sich beide Begabungen gegenseitig beeinflussten und worin die Verwandtschaft zwischen Schach und Musik besteht, erörtert der Vortrag mit Musikbeispielen. Am Klavier: Juan María Solare.
Die Theaterwissenschaftlerin Susanna Poldauf war Regieassistentin für Musiktheater in Stralsund, Berlin und Basel. Juan María Solare, argentinischer Komponist und Pianist, studierte bei Johannes Fritsch, Mauricio Kagel, Hans Ulrich Humpert und Helmut Lachenmann.
Speaking without lips – thinking without brain – Die Schach- und Sprechmaschine des Wolfgang von Kempelen (1734 – 1804) Brigitte Felderer, Jakob Scheid, Ernst Strouhal.
Die Grenzen zwischen dem rational entertainment des Gelehrten und der crafty science der Zauberkünstler waren in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts noch fließend. Das Publikum begeisterte sich für mechanische Experimente ebenso wie für Okkultismus und physikalische Wunder. Mit seiner sprechenden Maschine und dem schachspielenden Androiden bot Wolfgang von Kempelen eine solche unterhaltsame Inszenierung.
Die Vortragenden lehren an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und werden ihren raffinierten Nachbau des Automaten präsentieren.
Eintritt: Tageskarte 14,20 EUR / ermäßigt 9,45 EUR
(im Vorverkauf und an der Tageskasse inkl. Gebühren)
Sie ist ein Vulkan, eine waffenscheinpflichtige Komödiantin mit hochwitzigen Geschossen, eine Power-Comedienne und die einzig wahre Queen of Comedy!
Gaby Köster ist Deutschlands beliebteste Supermarkt-Kassiererin („Ritas Welt“, RTL), die einzige Frau mit Köpfchen („7 Tage, 7 Köpfe“, RTL), besitzt sämtliche TV-Trophäen und Auszeichnungen, von denen andere träumen, und kommt nun LIVEhaftig ins Trocadero! Freuen Sie sich auf „Gaby Köster LIVE“ hautnah in der intimen Atmosphäre dieses schönen Theaterzelts! Wenn Lachen gesund machen soll, müsste es Gaby Köster auf Rezept geben. Auch vorbeugend.
2½ Stunden Gaby Köster LIVE, das heißt:
2½ Stunden Gaby Köster pur,
2½ Stunden den Alltag vergessen, abschalten und sich
2½ Stunden gut unterhalten lassen und dabei ablachen, bis das Zwerchfell reisst,
2½ Stunden Gaby Köster zum Anfassen! Eintritt: 24,50 EUR / 22,50 EUR (im Vorverkauf inkl. aller Gebühren)
Doppel-Vortrag und Musik im Forum Paranoia und Verschwörungstheorien bei Spielergenies Mathias Bröckers
Mathias Bröckers war lange Jahre Leiter des Kulturteils der taz und ist spätestens seit seinem legendären Buch „11.9.“ Deutschlands führender Verschwörungstheoretiker.
Computer errechnet Popsong: Nutzen von Schachprogrammierung am Beispiel der komponierenden Software Ludwig
Matthias Wüllenweber (Vortrag und Querflöte)
Der Softwareentwickler der Fa. Chessbase in Hamburg ist der maßgebliche Entwickler von Deep Fritz. Heute gibt er darüber Auskunft, wie die Parameter eines Schachautomaten auch für „nützliche“ Software angewendet werden können.
Eintritt: Tageskarte 14,20 EUR / ermäßigt 9,45 EUR
(im Vorverkauf und an der Tageskasse inkl. Gebühren)
Faszinierende Artistik, mitreißende Comedy und kulinarische Genüsse in stilvollem Ambiente.
Karten: 104,20 EUR / 94,20 EUR (So.-Do. im VVK incl. Gebühren)
und 114,20 EUR / 104,70 EUR
(Fr.-Sa. im VVK incl. Gebühren)
B(ON)N ICE
B(ON)N ICE
DIE EISBAHN 06/073.11.2006 verlängert bis 21.1.2007
Mo-Do 10 - 21 Uhr | Fr-Sa 10 - 22 Uhr | So 10 - 21 Uhr | Bei Bedarf und hoher Nachfrage hat die Eisbahn länger geöffnet.
24.12.: 10-15 Uhr | 25.+26.12. 12-19 Uhr| 31.12.: 10 - 13 Uhr | 1.1. ba 13 Uhr - Ende offen Der Eintritt ist kostenlos. Schlittschuhe werden gegen eine Mietpauschale von 4,50 EUR, ermäßigt 2,50 EUR für 2 Stunden gestellt. Der ermäßigte Preis gilt bei Vorlage eines am Besuchstag gültigen Ausstellungsticket der Kunst- und Ausstellungshalle. PROGRAMM
Rahmenprogramm zur Ausstellung
The Guggenheim Kino als Permanenzprogramm CITYZOOMS >> New York Young Video Art From New York
Im Medienkunstraum präsentieren wir Ihnen 13 Kurzfilme einer brandneuen Generation von Künstlern. Vom Kupferkönig zum Kunstkonzern: die Guggenheim-Geschichte Ein Film von Sigrid Faltin im Forum SIE 67: Peggy Guggenheim. Skizzen zu einem Portrait
Kleines Kino in der Ausstellung