SOIREE IN DER AUSSTELLUNG Die Freude der Sinne
Barockes Lebensgefühl in Musik, Literatur und Kunst
In Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Die barocke Epoche war von einem überschwänglichen Lebensgefühlgeprägt,
das alle Sinne erfassen sollte und der Festkultur an den europäischen
Fürstenhöfen wie auch im päpstlichen Rom ganz neue Impulse
gab. In den Werken italienischer Komponisten wie Corelli und Scarlatti fand
dieses Empfinden musikalischen Ausdruck, durch Schriftsteller und Literaten
wie Tasso und Marino ging es in die Literatur ein. Maler, Bildhauer und
Architekten wie Pietro da Cortona, Bernini und Borromini bannten die großen
Gefühle in ihren Werkenund schufen so den Rahmen für die Atmosphäre
dieser Zeit.
Um diese Stimmung in der Ausstellung lebendig werden zu lassen,werden in
einer besonderen Abendveranstaltung barocke Musik und Literatur zwischen
originalen Kunstwerken zum Klingen gebracht. Mit einführenden Worten
von Prof. Dr. Klaus Ley (RomanischesSeminar, Universität Mainz) wird
der Abend eröffnet.
In wechselnder Abfolge ergänzen sich die Lesung von Texten italienischer
Barockdichter mit musikalischen Beiträgen der Capella
Instrumentalis (Sebastian Frick, Cello, Christiane Kraus, Geige, Gustav
Muthmann,Cembalo und Ingmar Meissner, Geige). Im Anschluss daran gibt esein
festliches Abendmenü im
hauseigenen Restaurant.
Teilnahmebeitrag: 65 EUR (Tagungsbeitrag, 3-Gang-Abendmenü, Tischgetränke,
Eintritt in die Ausstellung)
Till Brönner trifft den Star des Pariser Lido, Sabine Hettlich
Die inzwischen zum festen Programmbestandteil
des Forums gewordene Reihe wird auch 2006 fortgesetzt. Trotz zunehmender
Verpflichtungen gehört Deutschlands Top-Jazzer Till Brönner und
seine Band inzwischen zur "Familie", und er erwartet spannende
Gäste, von denen man nicht unbedingt wissen muss, dass sie ein Herz
für den Jazz haben.
‚La Ettlisch', wie sie am Pariser Lido genannt wird, schaffte es, das
berühmteste Cabaret der Welt wieder zur ersten Adresse im Pariser Amüsierbetrieb
werden zu lassen. Seit Dezember 2003 besetzt sie dort nun die Hauptrolle
in der aktuellen Show.
Tanzen lernte die gebürtige Kölnerin an der Royal Academy of Dancing
in London. Ihr Gesangstalent wurde entdeckt, als sie sich bei dem Musical
Cats bewarb, was ihr schnell zu einer der Hauptrollen verhalf. Danach sang
sie vor allem Jazz and Soul, gründete ihre eigene Band Prime Design
und gewann 1989 den Sonderpreis für besten Gesang beim Deutschen Rockpreis.
Schließlich wurde der Berliner Friedrichstadtpalast auf sie aufmerksam.
Ab 1993 trat sie dort in City Lights auf. Es folgten unzählige Konzerte
und Aufnahmen mit den bedeutendsten Big Bands und Rundfunkorchestern Europas.
In den USA trat sie in der Off-Broadway-Produktion Pomp, Duck & Circumstance
auf und nahm in Kanada gemeinsam mit dem Montreal Symphony Orchestra ihre
erste CD auf. Nebenbei sang sie die Synchronstimmen für mehrere große
Disney-Zeichentrickfilme.
Achtung:
Für den 9.12.2005 erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Die Karten
können an der Vorverkaufsstelle, an der sie erworben wurden umgetauscht werden.
In der Bundeskunsthalle können sie ab Dienstag, 18. Oktober an
der Kasse erstattet werden. Eine Erstattung an der Abendkasse für TALKIN' JAZZ
am 14. Oktober ist
leider nicht möglich.
Montag,
6. Februar| 20.30 Uhr
MONTAGS Modern Latin Jazz im Restaurant
Achim Schröter: Latin Lounge
Sechs Kölner Musiker um den Saxofonisten Achim Schröter
brennen an diesem Abend ein rhythmisch flimmerndes Feuerwerk
aus Salsa, afro-kubanischem Jazz, Samba und Bossa Nova ab.
Ein Highlight für jeden Liebhaber des modernen Latin Jazz.
Der Eintritt ist frei.
VORTRAG IN DER LOUNGE Der europäische Städtebau des Barock und seine
römischen Vorbilder Prof. Dr. Michael Hesse
Mit der Gestaltung des Kapitols unter Michelangelo, der durchgreifenden städtebaulichen
Neuorganisation unter Sixtus V. nach 1585 und den barocken Platzanlagen des
17. Jahrhunderts wurden in Rom Maßstäbe für die Modernisierung
der Städte in ganz Europa gesetzt. Wenn Ludwig XIV.in Versailles und
Paris mit Prachtstraßen, Plätzen und Denkmälern die Vorbilder
des antiken und modernen Rom aufgreift, demonstriert dies den Anspruch Frankreichsauf
seine politische und kulturelle Vormachtstellung. Direkt oder über die
Rezeption der französischen Umbildungen verbreiten sich die römischen
Modelle in den Residenzstädten des Absolutismus vom deutschen Südwesten über
Berlin bis nach Sankt Petersburg. Mit eklektischen Fassadenkulissen versucht
Friedrich II. von Preußen, in seinem Potsdam römische Straßen-
und Platzbilder zu evozieren.
Michael Hesse ist Professor für Neuere Europäische Kunstgeschichteam
Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften der
Universität Heidelberg.
Offene Akademietagung Der Vatikan
Politik, Diplomatie und Struktur
des Kirchenstaats In Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Zentrum der katholischen Kirche, Sitz des Papstes und ein eigener Staat:
der Vatikan. Seine Exklusivität, seine lange Geschichte, seine geistliche
Autorität und weltliche Macht umgeben ihn mit einer Aura des Geheimnisvollen
und wirken bis heute faszinierend. Das außenpolitische und diplomatische
Engagement des Heiligen Stuhls, die Bemühungen um den interreligiösen
Dialog, um den weltweiten Frieden und sozialen Ausgleich sind in der Öffentlichkeit
weitgehend unbekannt. Welchen Beitrag leistete der Vatikan zum Gelingen der
Deutschen Einheit, zur Demokratisierung in Osteuropa? Welche Rolle spielte
und spielt er bei der Lösung des Nahost-Konflikts? Wie wurde der Vatikan
zu dem, was er heute ist? Wie groß ist der politische Einfluss des
Vatikan? Welche Strukturen liegen dem Kirchenstaat zugrunde, die für
die Öffentlichkeit kaum sichtbar seine politische Funktionalität
gew ährleisten? Zu einem besonderen Blick auf den Kirchenstaat laden
wir Sie herzlich nach Bonn ein exakt am 76. Jahrestag der Unterzeichnung
der Lateranverträge, die den Vatikan zu einem eigenständigen Staat
machten.
Kosten 45 EUR (Tagungsbeitrag, 2-Gang-Menü und Tischgetränke,
Kaffeepause, Eintritt in die Ausstellung Barock im Vatikan. Kunst und
Kultur im Rom der Päpste in der Kunst- und Ausstellungshalle der
Bundesrepublik Deutschland; 42 EUR für ArtCard-Inhaber).
Vortrag im Forum Poussin, Lorrain, Watteau, Fragonard...
Französische Meisterwerke des 17. und 18. Jahrhunderts aus deutschen
Sammlungen David Mandrella
Der Vortrag führt in die Ausstellung anhand ausgewählter Beispiele
ein. Zudem wird die Entstehungsgeschichte der Ausstellung dargelegt.
David Mandrella begleitete Pierre Rosenberg (Kurator der Ausstellung, Mitglied
der Académie Francaise) bei der Recherche in über 60 Museen und
Schlössern.
Der Vortrag findet exklusiv für ArtCard-Inhaber statt und ist kostenfrei.
Teilnahme nur mit schriftliche Anmeldung unter paedagogik@kah-bonn.de
Fax:
0228/9171-244 oder per Postkarte
Musica Antiqua Köln unter Leitung von Reinhard Goebel Werke von Händel,
Corelli, Caldara, Valentini und Reali
Rom 1707: Die ewige Stadt erstrahlt im Glanz des Barock. Endlich, hundert
Jahre nach dem Aufbruch in die neue Epoche, sind die großen Kirchen
und Palazzi vollendet, die Kuppeln geschlossen, die Kapellen dekoriert, die
Marmorintarsien aufgetragen. Travertinfassaden empfangen den Besucher, dramatische
Zweikämpfe zwischen Engeln und Teufeln leuchten in frischen Freskofarben
von den Decken herab, prunkvolle Raumfluchten laden in den mehr als dreihundert
Palazzi zum Flanieren und Schauen ein. Mittendrin: Ein 21-jähriger schlacksiger
Sachse, von Beruf Musiker. Als dieser "Monsù Hendel", wie
die Römer ihn in gebrochenem Französisch oder Deutsch nennen, zum
ersten Mal die Orgel der Chiesa di S. Giovanni spielt, wird sein Auftritt
sogleich von Valesio, dem Chronisten der Stadt, vermerkt.
Musica Antiqua Köln hat in den dreißig Jahren seines Bestehens überall
dort gespielt, wo Alte Musik gepflegt wird. Das Ensemble wurde zum Inbegriff
für lebendige und virtuose Interpretationen der Musik des 17. und 18.
Jahrhunderts und für den geistreichen Einsatz historischer Aufführungspraxis.
MONTAGS Jazz im Restaurant
DINERS-CLUB-BAND unter der Leitung des Posaunisten Adi Becker
Adi Becker vereint mit seiner sechsköpfigen Band, speziellen
Gästen und stetig wechselndem Programm die Elemente Jazz
und Funk. Jazzfans als auch Freunde grooviger Tanzmusik werden
auf ihre Kosten kommen.
Der Eintritt ist frei.
INTERNATIONALER KONGRESS IM FORUM Sankt Peter in Rom 1506-2006
Aus Anlass der Grundsteinlegung des Neubaus von St. Peter vor
fünfhundert
Jahren (am 18. April 1506) und in zeitlicher Koinzidenz mit der Ausstellung
Barock im Vatikan. Kunst und Kultur im Romder Päpste II findet ein viertägiger
Kongress mit etwa vierzig Wissenschaftlern aus Italien, den USA, Kanada,
den Niederlanden und Deutschland statt. Kunsthistoriker, Kirchenhistoriker,
Liturgiewissenschaftler und Wirtschaftshistoriker werden sich mit aktuellen,
interdisziplinären
Forschungsfragen zu Bau und Ausstattung von St. Peter befassen.
Der Kongress wird von folgenden Instituten veranstaltet: Kunsthistorisches
Institut, Universität Bonn
Department of Art, Queen's University, Kingston
(Canada)
Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte,
Rom
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Gemalte Filme -
L'Egoiste Kino im Forum
als Permanenzpro-
gramm während der Öffnungszeiten der Ausstellung, falls keine anderen Forumsbelegungen vorliegen. In einem Looping präsentieren wir Ihnen acht vielfach preisgekrönte Kurzfilme aus Frankreichs schier unerschöpflichem Trickfilmangebot. Acht wunderbare kurze und kürzeste Geschichten, geeignet für Groß und Klein.
18. und 26. Februar
7., 8., 12., 16. (bis 17 Uhr), 17., 18., 21. (bis 17 Uhr), 25. (bis 17 Uhr) März
27. , 28., 29., 30. April 9., 10. (bis 17 Uhr) und 11. Mai