Die Irre oder Nächtlicher Fischfang
von Jan Müller-Wieland
Musiktheater in einem Akt von Micaela von Marcard
Auftragswerk von Theater Bonn und Beethovenfest Bonn
Gefördert aus dem Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats
(Wuppertal), der Ernst von Siemens Musikstiftung und vom Ministerium für
Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW
Solisten der Bonner Oper
musikFabrik
Inszenierung: Werner Schroeter
Dirigent: Wolfgang Lischke
MONTAGS Jazz-Standarts & Brasil
Jazz im Restaurant
ROLF RÖMER & FRIENDS feat. NATASCHA
ROTH
Der bekannte Jazzsaxofonist Rolf Römer, zuletzt über 20 Jahre Mitglied
der WDR-Big-Band und heute wieder in Berlin zu Hause, präsentiert die Sängerin
Natascha Roth. In ihrer zweiten Heimat Südafrika gehört sie zu den
Top-Vokalistinnen ihres Genres und sang zuletzt nur in ausverkauften Häusern.
Sie überzeugt durch ihr großartiges Swing-Feeling und Lieder mit brasilianischem
Touch.
Natascha Roth (voc.), Rolf Römer (ts/ ss), James Scholfield (g), Stefan
Weeke (b)
Der Eintritt ist frei.
bonn chance!
30. September, 1.,
2., 4., und 5. Oktober
| 20 Uhr
Die Irre oder Nächtlicher Fischfang
von Jan Müller-Wieland
Musiktheater in einem Akt von Micaela von Marcard
Auftragswerk von Theater Bonn und Beethovenfest Bonn
Gefördert aus dem Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats
(Wuppertal), der Ernst von Siemens Musikstiftung und vom Ministerium für
Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW
Solisten der Bonner Oper
musikFabrik
Inszenierung: Werner Schroeter
Dirigent: Wolfgang Lischke
Till Brönner trifft den Meisterkoch Vincent Klink und den Autor Wiglaf
Droste
Kurator: Franz-Xaver Ohnesorg
Vincent Klink zählte zu den ersten Anhängern
der „Nouvelle Cuisine“, aus der er seine regionale und klassische
Küche entwickelte. Dabei betreibt er neben einem Gourmet-Restaurant
in Stuttgart mit großer Leidenschaft noch andere Metiers. Das eines
Jazz-Querflötisten etwa, außerdem ist er Autor diverser bibliophiler
Kostbarkeiten, die sich nicht nur via Kochrezept dem kulinarischen Aspekt
des Lebens nähern, sondern auch literarische Begabungen offenbaren.
Unter „Häuptling Eigener Herd“ gibt er zusammen mit Wiglaf
Droste eine Vierteljahresschrift brisant-kulinarischen, aber auch heiteren
Inhalts heraus. Regelmäßig kocht Vincent Klink im Fernsehen.
Wiglaf Droste gilt als einer der kompromisslosesten
Satiriker hierzulande. Der gebürtige Westfale lebt als Schriftsteller
und Gelegenheitssänger in Berlin, verfasste zeitweise Beiträge
für den Westdeutschen Rundfunk und die Satirezeitschrift „Titanic“,
gründete 1991 mit Michael Stein das „Benno-Ohnesorg-Theater“ und
tritt auf Lesereisen sowie als Sänger mit der Band „Spardosen-Terzett“ auf.
Droste schreibt außerdem eine wöchentliche Kolumne in der „taz“ und
unregelmäßig für „junge Welt“.
„...wer so über Van Morrison schreibt, hat den Blues und ist poetisch
infiziert.“ (DIE ZEIT)
In den letzten Jahren hat sich Olaf Polziehn mit seinem Trio
den Ruf erspielt, einer der besten und gefragtesten Pianisten Deutschlands
zu sein. Konzerte in ganz EURopa mit Legenden wie Bobby Durham, Benny
Golson, Red Holloway, Scott Hamilton u.v.a. unterstreichen dies. Die
Frankfurter Rundschau bezeichnete ihn erst kürzlich als „(...)
eine der interessantesten pianistischen Entdeckungen der letzten Jahre“ und
die Süddeutsche Zeitung urteilt: „Olaf Polziehen muss ganz
einfach als einer der kommenden großen deutschen Pianisten zur
Kenntnis genommen werden. Mit Harry Allen konnte dass Olaf Polziehn
Trio einen Musiker von Weltklasseformat gewinnen. H. A. steht in der
Tradition großer Tenorsaxophonisten, wie Lester Young, Ben Webster
und Stan Getz. Gefragt in der ganzen Welt, genießt er in Japan
bereits Pop-Star-Status. Am Schlagzeug wird diesmal der aus New Orleans
kommende Troy Davis sitzen. Er gehört zu den besten und gefragtesten
amerikanischen Schlagzeugern der jüngeren Generation. Kontrabass
spielt Ingmar Heller, der EURopaweit zu den besten Musikern seiner
Zunft zählt. Das Programm setzt sich aus Kompositionen des „Great
American Songbook“ (Gershwin, Porter, Arlen, Carmichel usw.)
zusammen, die Olaf Polziehn speziell für diese Besetzung bearbeitet
hat.
Eintritt: 18,20 EUR
Montag, 17. Oktober
| 20.30 Uhr
MONTAGS Jazz & Pop im Restaurant
Diners Club-BAND plays the music of Sting
Die anspruchsvolle und ansprechende Musik des seit Jahrzehnten
populären Briten Sting bietet wie keine andere Art zeitgenössischer
Musik so vielseitige Möglichkeiten, Jazz und Popmusik auf höchstem
Niveau miteinander zu verbinden. Jeder Song von Sting ist unverwechselbar,
und bietet dennoch Raum für Variationen und die Entwicklung neuer
Interpretationen.
Ferner bewegt sich die Diners-Club-Band unter der Leitung von Adi Becker
auf den Spuren der großen Jazzmusiker der 40er- und 50er-Jahre,
deren Songmaterial auch überwiegend aus den Hits der damaligen
Zeit bestand.
Der Eintritt ist frei.
Zu einem ungewöhnlichen und grenzüberschreitendem
Ausstellungsprojekt haben sich zehn Museen für moderne und zeitgenössische
Kunst aus der Grenzregion von Niederrhein und den Niederlanden zusammen
geschlossen. Zu sehen sind Schlüsselwerke der Moderne neben
weniger bekannten Werken. Durch überraschende Konstellationen
werden die Werke einander so gegenübergestellt, dass sich daraus
Synergieeffekte ergeben. Welche Ideen dem Ausstellungskonzept zugrunde
lagen und welche Chancen es gleichzeitig birgt, wird der Kurator
in seinem Vortrag erläutern.
Vortrag in der Lounge
Die Herzöge - Die DDR - Der Respirateur
Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe
Der Vortrag stellt das Staatliche Museum Schwerin mit seinen Residenzen
in Güstrow, Ludwigslust und Schwerin vor und gibt einen Einblick in
die umfangreichen, historisch gewachsenen Kunstsammlungen seiner
Gemäldegalerie. Hierbei werden Streifzüge in historische Sammlungsteile
unternommen, um an ihnen die Notwendigkeit für besondere zeitgenössische
Erwerbungen zu zeigen. Dabei wird deutlich, welches Gewicht
den schon vorhandenen Sammlungen zukommt bzw. inwieweit Neuerwerbungen
auf ein rein zeitgenössisches Angebot konzentriert bleiben
können. Zudem werden Fragen spezifischer Arbeitsbedingungen in einem
ostdeutschen Museum seit 1990 erörtert.
Kornelia von Berswordt-Wallrabe ist Direktorin am Staatlichen Museum
Schwerin und Kuratorin zahlreicher Ausstellungen (»Marcel Duchamp –
Der Respirateur«, »Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts«, »Carel
Fabritius.
Das Werk«).
Kulturbegeisterte und erlebnishungrige Nachtschwärmer kommen
in dieser Nacht voll auf ihre Kosten. Mehr als 25 Bonner Kultureinrichtungen
laden an zahlreichen Schauplätzen zur Bonner KulturNacht 2005 ein. Es
beteiligen sich neben den Museen auch andere Sparten wie Theater, Chöre,
Bands, Ateliers, Schulen etc. mit einem abwechslungsreichen Programm.
Als einzigartige Kulisse für ihren Auftritt sind viele dieser Kultureinrichtungen
in einem Museum zu Gast und gestalten dort das Programm mit. Andere wechseln
die Szenerie und sind als „mobiles Einsatzkommando“ unterwegs. Die
spannende Vielfalt dieses Abends spiegelt die reiche Kulturlandschaft unserer
Stadt wider.
Das Programm in der Bundeskunsthalle: Mit einem groß angelegten Programm präsentieren sich Jazz
Chor Bonn, Euro Theater Central und das Atelier im Baumhaus gemeinsam in und
mit der Kunst- und Ausstellungshalle.
Im Mittelpunkt stehen hier die Ausstellungen „van Gogh bis Beuys“ und
die „Nationalschätze aus Deutschland – Von Luther zum Bauhaus“ mit
anregenden Kurzführungen und einem Ausstellungsquiz. Das Forum präsentiert
das Ionesco-Theaterstück „Die Stühle“ des Euro Theater
Central sowie als Looping den 11minütigen Beuys-Film BEUYS, in dem dieser
in 11 Minuten seinen Kunstbegriff erklärt. Der 35-köpfige Bonner Jazzchor
erwartet das Publikum mit fetzigem Groove, Jazzballaden, Popsongs und entführt
in die afrikanische Welt des Pop. Jazz-Presso sorgt mit Crossover-Unterhaltungsmusik
von Swing bis Bebop für die weitere musikalische Untermalung, und um 23
Uhr startet die Clubnite mit DJ im MedienKunstRaum für tanzfreudige Gäste.
Auch kreative Aktionen zum Mitgestalten mit Wolfgang Hunecke und eine Ausstellung
des Künstlers sind geplant.
Eintritt: Gemeinschaftsticket im Vorverkauf: 10 EUR inklusive Fahrausweis im
VRS, ermäßigt 5 EUR, erhältlich in allen beteiligten Häusern.
Eintritt nur für die Bundeskunsthalle: 7,50 EUR, ermäßigt 4
EUR, Eintritt frei für ArtCard-Inhaber
Nur für die Club-Night : 2,60 EUR
Montag, 24. Oktober
| 19.30 Uhr
Lesung im Forum in Zusammenarbeit mit dem
Haus der Sprache und Literatur, Bonn
Cees Nooteboom
„Paradies verloren“
Cees Nooteboom, geboren 1933 in Den Haag, Romancier, Lyriker und Verfasser von
Reisefeuilletons und Reportagen. Weltreisender mit Hauptwohnsitz in Amsterdam.
Über den Umweg des Ruhmes in Deutschland wird er auch in Holland als Schriftsteller
anerkannt und brilliert als Erzähler von EURopäischem Rang. In den
Jahren des EURopäischen Umbruchs trifft er mit seinem heiter lakonisch abgeklärten
Stil das Lebensgefühl einer ganzen Generation.
In seinem neuen Roman Paradies verloren erbringt Cees Nooteboom den
poetischen Beweis dafür, dass Phantasie Flügel verleiht und dass die
Verstoßung aus dem Paradies das Beste war, das Gott für die Literatur
hatte tun können. Der Irrfahrt Almas erwächst eine der schönsten
Geschichten seit Miltons Dichtung über Adam und Eva. „Ein eleganter,
gelungener Roman. Geheimnisvoll, facettenreich und sehr lesenswert.“ (Elsevier)
Eintritt: 8 EUR / ermäßigt 6 EUR (im Vorverkauf und Abendkasse
inkl. Gebühren)
Dienstag, 25.
Oktober |
19.30 Uhr
Lesung mit Livemusik im Forum Wolfgang Niedecken liest und singt Bob Dylan Chronicles Vol. One
Wolfgang Niedecken stellt sein großes Vorbild Bob Dylan vor. Er liest aus
Dylans Biografie Chronicles Vol. One, in der Bob Dylan mit den Mythen
und Legenden um seine Person und sein Werk aufräumt. Und er singt live die
Songs, die eine ganze Generation geprägt haben.
„Bob Dylan ist für mich wirklich der ‚Einstein der Musik’.“ (Wolfgang
Niedecken)
Wolfgang Niedecken, geboren 1951, gründete Ende der 70er Jahre die Kölsch-Rock-Band
BAP, deren Sänger und Frontmann er bis heute ist. Neben seiner Arbeit mit
BAP nahm er auch zwei Soloalben auf. Letzteres, Leopardefell (1995),
ist eine Hommage an sein Vorbild.
Texteinrichtung und Regie: Wolfgang Stockmann
Eine Produktion des Hoffman und Campe Verlags Hamburg.