Aufbruch und Bewegung
Improvisation im öffentlichen Raum
Solotanz mit Viviana Escale (COCOONDANCE Bonn)
Die spanische Tänzerin Viviana Escale tritt im Vorfeld des 2. Internationalen Bonner Tanzsolo-Festivals (15. bis 31. Januar 2009) an verschiedenen öffentlichen Orten Bonns als Solistin auf. Am letzten Tag der Ausstellung "Rom und die Barbaren" wird sie in der Bundeskunsthalle mit zwei kurzen Solo-Improvisationen zu Gast sein. In ihrem Tanzsolo widmet sie sich den ausstellungsrelevanten Themen Aufbruch und Bewegung.
Weitere Informationen zum Festival unter www.theater-im-ballsaal.de und www.cocoondance.de
Der Besuch ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
- Beginn des Rahmenprogramms - Rom und die Barbaren - Rahmenprogramm
Einführungsvortrag im Forum exklusiv für ARTCARD-Inhaber
Rom und die Barbaren
Europa zur Zeit der Völkerwanderung
Tief greifende politische, soziale und kulturelle Umwälzungen erschütterten die hellenistisch-römische Welt vom 4. bis zum 7. nachchristlichen Jahrhundert und lösten gewaltige Migrationsbewegungen germanischer und reiternomadischer Stämme aus. Die in mehreren Wellen verlaufende Völkerwanderung führte schließlich zum Zusammenbruch des weströmischen Reiches, dem neue Herrschaftsbildungen und die Entstehung einer vielschichtigen römisch-barbarischen Kultur folgten.
Prof. Dr. Jan Bemmann, Kurator der Ausstellung und Direktor des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Bonn, führt in seinem Vortrag in die Ausstellung ein.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldeschluss: 23. August
Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und freitags
von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244,
E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Römerwochenende „Victoria“, ein römisches Kriegsschiff
am Alten Zoll/Oper
Die Veranstaltung findet in Kooperation der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, mit dem Rheinischen LandesMuseum Bonn, dem Biergarten am Alten Zoll und dem Initiator des Projekts Römerschiff, dem Ausstellungsprojekt "Imperium Konflikt Mythos - 2000 Jahre Varusschlacht" statt (www.imperium-konflikt-mythos.de)
Für wenige Tage macht ein römisches Flusskriegsschiff am Alten Zoll in Bonn fest.
Entstanden ist es auf der Grundlage archäologischer Befunde und in Kooperation des Seminars für Alte Geschichte der Universität Hamburg und der Werft der Jugend in Arbeit e.V. in Hamburg-Harburg. Das Schiff ist vier Tonnen schwer, 16 Meter lang, 2,80 Meter breit und hat einen Tiefgang von 50 Zentimetern und seine Rekonstruktion hat ca. 250.000 EUR gekostet.
Seine Besatzung besteht aus 20 Ruderern, einem Steuermann und einem Schiffsführer. Erfahren Sie bei einem Besuch mehr über dessen Konstruktion aber auch darüber, warum ein solches Militärschiff angesichts der verzweigten Flusssysteme im alten Germanien von entscheidender Bedeutung für die Römer war.
Ort: Alter Zoll, Am Brassertufer (neben Koblenzer Tor)
Rom und die Barbaren - Rahmenprogramm
Freitag 29. August | ab 12 Uhr (Dauer insges. ca. 2,5 Stunden)
Angebot für Schulklassen „Victoria“, ein römisches Kriegsschiff
am Alten Zoll/Oper
Taucht ein in die Welt der Langobarden im Rheinischen
LandesMuseum oder der Goten, Gepiden und Hunnen
in der Kunst- und Ausstellungshalle. Im Anschluss an die
jeweils 60-minütige Führung in einem der Museen, begibt
sich die Klasse an den Alten Zoll/Schiffsanleger an der Oper.
Dort werdet ihr vom römischen Kriegsschiffsführer und
seiner Mannschaft begrüßt, die euch über Konstruktion,
Leistungsfähigkeit und die Bedeutung solcher Schiffe
für das römische Weltreich informieren.
Außerdem könnt ihr euch im Biergarten Alter Zoll zünftig
verköstigen lassen (Selbstzahler). Im Angebot sind unter
anderem Wildschwein- und Ochsenfleisch vom Holzkohlegrill.
Es gibt römische Antipasti, Feigencocktails ohne
Alkohol und diverse Softdrinks.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldeschluss: 21. August. Kosten: 70 EUR pro Klassenverband. Darin enthalten ist der Eintritt in die Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle, die Führungsgebühr pro Klassenverband und das Informationsgespräch zum Römerschiff am Alten Zoll/Schiffsanleger an der Oper.
Termine in der Kunst- und Ausstellungshalle:
11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 14.30 Uhr, 15.30 Uhr
Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und freitags von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen.
Termine im Rheinischen Landesmuseum: 11 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr
Anmeldung und Buchung: Telefon : 01805 743465, e-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de
Ort: Alter Zoll, Am Brassertufer (neben Koblenzer Tor)
Rudern wie ein Römer „Victoria“, ein römisches Kriegsschiff
am Alten Zoll/Oper
Wollten Sie immer schon einmal erleben, wie es ist, ein römisches Flusskriegsschiff zu rudern? Dann sind Sie heute herzlich willkommen: Werfen Sie sich in die Riemen und verlassen das römische Ufer. Nachdem Sie dieses Abenteuer unbeschadet überstanden haben und die zivilisierte römische Welt am Alten Zoll unter Ihren Füßen spüren, stärken Sie sich dort mit Wein, Wildschwein und Ochsen vom Grill.
Anmeldung und Buchung (max. 8 Personen/Termin):
Kosten pro Person (Wein und Grillgut inkl.): 45 EUR
Anmeldeschluss: 19. August
Sie erreichen uns von Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und
freitags von 9 – 12 Uhr (Telefon: 0228 9171-263, Fax: 0228 9171-244, E-Mail: paedagogik@kah-bonn.de oder per Post). Die Anmeldebestätigung, nebst Bankverbindung zur Überweisung des Teilnehmerbeitrags, wird Ihnen zugesandt und ist zum jeweiligen Termin mitzubringen. Weitere Termine: Samstag 30. August, 18 Uhr und 19 Uhr sowie Sonntag, 31. August, 14 Uhr und 15 Uhr
Ort: Alter Zoll, Am Brassertufer (neben Koblenzer Tor)
Rom und die Barbaren - Rahmenprogramm
Samstag 30. August | 10 bis 17 Uhr u. Sonntag 31. August | 10 bis 17 Uhr
Familientage „Victoria“, ein römisches Kriegsschiff
am Alten Zoll/Oper
Eine Reise in die Vergangenheit
Zeitreisen werden in naher Zukunft vielleicht möglich
werden. Schon heute können Sie einen Blick in die
römische Vergangenheit Bonns, einst an der Grenze zum
Barbarenreich gelegen, riskieren. Am Alten Zoll begrüßt
Sie ein römischer Kriegsschiffsführer mit seiner Mannschaft
und informiert über Konstruktion und Bedeutung solcher
Schiffe für das römische Weltreich. Außerdem begegnen
Sie der historischen Römertruppe Cohors XXVI Vol. C.R.– einer Truppe aus Rheinbrohl – auch zum „Anfassen“.
Nutzen Sie diese Gelegenheit für einen Familienausflug.
Besucher jeden Alters können darüber hinaus ihre Fähigkeiten
im Bogenschießen erproben. (Teilnahmegebühr pro Person und Schuss: 0,50 EUR).
Am Alten Zoll können Sie für Ihr leibliches Wohl sorgen. Im Angebot sind unter anderem Wildschwein und Ochsenfleisch vom Holzkohlengrill. Es gibt römische Antipasti, Feigencocktails mit und ohne Alkohol, ausgesuchte italienische Rotweine, italienisches Bier und Softdrinks.
Der Besuch ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
Ort: Alter Zoll, Am Brassertufer (neben Koblenzer Tor)
Führung in beiden Ausstellungen Bonner Völkerwanderung
Folgen Sie den Spuren der Langobarden, Goten, Gepiden,
Alamannen und Hunnen. Tauchen Sie im Rheinischen
LandesMuseum in die Welt der Langobarden ein und
nehmen Sie im Anschluss daran an der Völkerwanderung
durch Bonn teil. Nachdem Sie die Kunst- und Ausstellungshalle
zu Fuß erreicht haben, entdecken Sie in einem
geführten Rundgang Geschichte, Kultur und Artefakte
aus der Völkerwanderungszeit.
Teilnahmegebühr pro Person (Eintritt und Führung in zwei Ausstellungen): 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Kartenvorverkauf nur bei
Weitere Termine: 1. Oktober, 5. November, 3. Dezember
jeweils 18 – 21 Uhr
Crossing the Bridge – The Sound of Istanbul Türkei/Deutschland 2005, 90 Min., OmU, FSK: o.A., Regie: Fatih Akin
„Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul“ ist ein deutscher
Musikfilm aus dem Jahr 2005 und der erste abendfüllende
Dokumentarfilm von Fatih Akin. Er lief in Cannes
außer Konkurrenz (weil Akin in der Jury saß) und rief wahre
Begeisterungsstürme hervor.
Vom Straßenmusiker bis zum türkischen Megastar fängt
der Protagonist Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten)
die vielfältigen multikulturell beeinflussten Klänge Istanbuls
mit einem ständig bei sich geführten mobilen Tonstudio
ein, bisweilen musiziert er auch spontan mit den türkischen
Musikern zusammen. Akins eigentliche Leidenschaft ist die
Musik der Roma, die in allen seinen Filmen ertönt.
Themenabend zur Ausstellung
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Vortrag im Forum, 18 Uhr: Führung (60 Min.), 19.15 Uhr: Vortrag
Waffen und Bewaffnung der
nördlichen Barbaren zwischen
Spätantike und Mittelalter
Begeben Sie sich auf eine geführte Entdeckungsreise in
der Ausstellung, auf der Ihnen vielfältige Aspekte der Zeit der Völkerwanderung begegnen werden. Im Anschluss
an die Führung werden Sie sich mit einem Schwerpunkt der Ausstellung, den Waffen dieser Zeit, intensiver
auseinandersetzen.
Prof. Dr. Wilfried Menghin war Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin. Darüber hinaus lehrt er
an der Freien Universität Berlin, ist Landesarchäologe von Berlin und Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Gucha Bulgarien/Deutschland/Österreich/Serbien 2006, 94 Min., OmU, FSK: ab 6
Regie: Dusan Milic. Mit Marko Jeremic, Marko Markovic, Aleksandra Manasijević und Mladen Nelević
Juliana ist die Tochter des beliebtesten Trompeters Serbiens, genannt ‚Satchmo‘. Sie verliebt sich ausgerechnet in Romeo, der die Trompete in einem konkurrierenden Roma-Orchester spielt. Der Chauvinist Satchmo tut alles, um die Beziehung zu verhindern. Nur zu einem Zugeständnis lässt er sich hinreißen: Wenn er ihn bei der Weltmeisterschaft der Blechbläser in Gucha besiegt, darf Romeo mit Juliana zusammen sein.
Lehrmeister Emir Kusturica produzierte diesen orgiastischen Balkan-Schwank mit viel Musik und leidenschaftlichen Gefühlen, den sein Schüler Dusan Milic frei nach Shakespeare zu einem skurrilen Spaß anrichtete.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Schwarze Katze, weißer Kater Deutschland, Frankreich, Jugoslawien, 1998, ca. 123 Minuten, OmU, FSK ab 6
Regie: Emir Kusturica. Mit Bajram Severdzan, Srdan Todorovic.
Der Zigeuner Matko lebt vom Schwarzhandel mit den Russen. Um seinen ersten großen Coup zu starten, fehlt ihm jedoch das nötige Kapital. Darum überredet er den Zigeunerfürsten Dadan, ihm zu helfen – dieser allerdings legt Matko herein. Dadan verlangt obendrein auch noch einen ‚Schadenersatz‘ für sein nun verlorenes Geld. Um seine Schulden bei Dadan zu begleichen, soll Matkos Sohn Zare Ladybird (Salija Ibraimova), die jüngste Schwester Dadans heiraten. Aber Zare liebt Ida. Dennoch werden er und Ladybird zur Heirat gezwungen. Am Ende kommt jedoch alles ganz anders als gedacht...
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Konzert im Forum Fanfare Ciocărlia
Entfesselte Blechmusik vom Balkan „Es gibt viele Bands wie die unsere in Rumänien, doch wir sind die schnellsten.“
Fanfare Ciocˇarlia ist der Name einer zwölfköpfigen Roma-
Blaskapelle aus dem Dorf Zece Prˇarjini im ostrumänischen
Bezirk Ia¸si. Ursprünglich war die Gruppe eine traditionelle
Dorfkapelle, die Balkan Brass im Stil der Roma spielte.
Seit ihrer Entdeckung 1996 bespielen sie die Bühnen der
ganzen Welt.
Einzigartig ist ihre wilde Mischung aus Zigeunermusik,
jiddischem Klezmer und orientalischen Klängen, in ihrer
Heimat auf Hochzeiten und anderen Festen gespielt.
Typisch für die Band und die Musik ist unter anderem
das extrem schnelle Tempo mit mehr als 200 Beats pro
Minute, schnelle Trompeten- und Klarinettenläufe sowie
das Erscheinen auf der Bühne mit zerbeulten Instrumenten,
Alltagskleidung und ohne Noten.
In dem Film „Borat“ spielt die Band eine Cover-Version von
„Born to be wild“.
Eintritt: 16 EUR / ermäßigt 12 EUR
Die Varusschlacht im Osnabrücker Land
Museum und Park Kalkriese
„Varus, gib mir meine Legionen zurück!“ soll Kaiser
Augustus verzweifelt ausgerufen haben, als ihn die Nachricht
ereilte, mehr als 15.000 römische Soldaten seien von
den Germanen in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend
geschlagen worden.
Der Imperator und mit ihm ganz Rom waren schockiert.
Die Supermacht Rom verlor drei ihrer besten Legionen und
erlitt eine der größten Niederlagen ihrer Geschichte. Die
Pläne, eine Provinz rechts des Rheins zu errichten, wurden
jäh durchkreuzt.
Die Varusschlacht, auch bekannt als Schlacht im Teutoburger
Wald, wurde zu einem Ereignis von welthistorischer
Bedeutung. Die Römer gaben ihre Expansionspläne
im fernen Germanien auf und zogen sich hinter den
Rhein zurück.
Die Exkursion führt uns an den Ort der Schlacht, an dem heute Museum und Park Kalkriese stehen, wo Schlacht und Mythos auch für den Laien nachvollziehbarer werden. Wie konnte das geschehen, waren „die Barbaren aus dem Norden“ den Römern doch in jeder Hinsicht unterlegen? Als Ergebnis der Schlacht entstanden die ersten germanischen Königreiche auf römischem Territorium, die letztlich das einstige Weltreich beerbten.
Teilnahmegebühr pro Person: 250 EUR / ArtcArd 199 EUR
Leistungen: Eintritt und Führung in der Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle, im Museum und Park Kalkriese, im Felix-Nussbaum-Haus (Architekt Daniel Libeskind), Bustransfer hin und zurück, Abendessen, Übernachtung, Frühstück in einem Drei-Sterne-Hotel in Osnabrück / Umgebung, durchgehende Reiseleitung
Den genauen Ablauf und die verbindliche Anmeldung zur Exkursion fordern Sie bitte telefonisch bei uns an (Teilnehmerzahl: max. 40 Personen).
Anmeldeschluss: 12. September | Telefonische Anmeldung: 0228 9171-263 (Montag – Donnerstag von 9 – 15 Uhr und Freitag von 9 – 12 Uhr)
Flamenco Spanien 1995, 98 Min., FSK: ohne Beschränkung
Regie: Carlos Saura. Mit Joaquin Cortés, Paco de Lucia, Manolo Sanlúcar
Carlos Saura lässt der Flamenco nicht los: Nach drei Spielfilmen (u. a. Carmen) verzichtete er in diesem Film auf jede Spielhandlung. Alle großen Stars des zeitgenössischen Flamenco ließ er in einem stillgelegten Bahnhof in Sevilla auftreten. Die strenge Stilisierung von Dekoration, Licht und Kamera erlauben eine vollkommene Konzentration auf die Tänzer und ihre mitreißenden Darbietungen.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Samstag, 27. September | ab 19.30 Uhr
Die Lange Nacht der Museumsmeile 2008
Kulturbegeisterte und erlebnishungrige Nachtschwärmer kommen an diesem Nacht auf ihre Kosten. Die fünf Häuser der Museumsmeile Bonn laden an zahlreichen Schauplätzen zur Langen Nacht der Museumsmeile 2008 ein. Die spannende Vielfalt dieses Abends spiegelt die reiche Kulturlandschaft unserer Stadt wider.
In der Bundeskunsthalle
Die Hunnen kommen! Im Mittelpunkt steht hier die Ausstellung „Rom und die Barbaren. Europa zur Zeit der Völkerwanderung“. Sonderführungen lassen die ferne Zeit der Völkerwanderung
lebendig werden. Die Band The Skaburns „wandert“
mit einem Mix aus Ska und diversen Musikstilen Europas
durch den Abend. Mit der 1. Kölner Hunnen Horde
belagern echt kölsche Barbaren das Haus.
Eintritt: 9 EUR / ermäßigt 7
Familienticket 14 EUR
(gültig für alle beteiligten Häuser)
Das verlorene Halsband der Taube Tunesien 1991, 90 Minuten, OmU, FSK: ab 12, Regie: Nacer Khemir
Mit Navin Chowdhry, Walid Arakji, Nina Esber, Nureddin Kasbaoui
Mit traumhaft schönen Bildern und im Erzählstil von 1001 Nacht beschwört der orientalische Märchenerzähler Nacer Khemir die Blütezeit der andalusisch-arabischen Hochkultur. Schauplatz ist Cordoba. An das weltberühmte mittelalterliche Buch Das Halsband der Taube – von der Liebe und den Liebenden erinnernd, schildert der Tunesier kontrastreiche Facetten der Liebe, für die allein die arabische Sprache sechzig Begriffe kennt. Der Film nimmt uns mit in eine Zeit, in der Dschinns (Geister) und Visionen noch real waren. In seiner Welt entdecken wir das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen, Religionen und Lebensformen. Wie seine Bücher folgen auch Khemirs Filme Spuren des Lebens genauso wie Spuren der Fantasie, wie sie aus dem Leben wächst. Einem Magier gleich zaubert er seine Figuren auf die weiße Leinwand, lässt er sie wandeln durch einen Raum, der von der Zeit losgelöst scheint.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Rom und die Barbaren - Rahmenprogramm
Mittwoch, 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember | 18 – 20.30 Uhr
Führung in beiden Ausstellungen Bonner Völkerwanderung Folgen Sie den Spuren der Langobarden, Goten, Gepiden, Alamannen und Hunnen. Tauchen Sie im Rheinischen LandesMuseum in die Welt der Langobarden ein und nehmen Sie im Anschluss daran an der Völkerwanderung durch Bonn teil. Nachdem Sie die Kunst- und Ausstellungshalle zu Fuß erreicht haben, entdecken Sie in einem geführten Rundgang Geschichte, Kultur und Artefakte aus der Völkerwanderungszeit.
Teilnahmegebühr pro Person (Eintritt und Führung in zwei Ausstellungen): 15 EUR / ermäßigt 11 EUR / auch Abendkasse
Themenabend zur Ausstellung
Ausstellungsrundgang mit anschliessendem Vortrag im Forum, 18 Uhr: Führung (60 Min.), 19.15 Uhr: Vortrag
Völkerwanderung: Antike Reisewege
Ein Gedicht als Quelle für die Technik des römischen
Straßenbaus, Trinkbecher mit Beschreibungen der Wege –
dies sind Dokumente der größten zivilisatorischen Errungenschaft
der Römer: dem Straßensystem. Der Ausbau des
Fernstraßennetzes des Römischen Reiches begann bereits
im fünften Jahrhundert vor Christus und erreichte im Laufe
der Zeit mit 85000 Kilometern unglaubliche Ausmaße.
Zum Vergleich: In ganz Europa gibt es heute etwa 50000
Kilometer Autobahnen. Handelsbeziehungen erreichten
globale Ausmaße mit Kontakten bis nach China. Heeresbewegungen
konnten zügig umgesetzt werden. Das Fernstraßensystem
diente somit nicht zuletzt dem Erhalt und der
Kontrolle der Macht im Reich.
Dr. Werner Heinz ist Autor und freiberuflicher Archäologe.
In Zentrum seines Vortrags steht die Rolle der Straßen
bei der Expansion und die Entwicklung der allgemeinen
Mobilität.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Jodhaa Akbar Indien 2008, 213 Minuten, OmU, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Ashutosh Gowariker
Mit Punam S. Sinha, Nikitin Dheer, Ila Arun,
Kulbushan Kharbandar
In der Zeit um 1550 regiert in Indien der jugendliche
muslimische Großmogul Jalaluddin Mohammad Akbar (Hrithik Roshan). Die wichtigen Entscheidungen bei den Schlachten um neue Ländereien werden von engen Vertrauten des kleinen Moguls getroffen. Als Jalaluddin alt genug ist, selbst Entscheidungen zu treffen, übernimmt
er das Ruder des Staatsschiffs und lenkt es in völlig neue
Bahnen. Die entscheidend neue Strategie besteht darin,
das Reich nicht durch Krieg, sondern durch eine Zweckehe zu vergrößern. Jalaluddin beschließt, die hinduistische
Prinzessin Jodhaa (Aishwarya Rai Bachchan) des angren-zenden Großreiches zu ehelichen, um sein eigenes Reich mit friedlichen Mitteln zu vergrößern. Was mit einem Zweckbündnis beginnt, entwickelt sich zur Leidenschaft.
Eintritt: 6 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Was von Wanderern im Rheinland hängen blieb und was das Ganze
auch noch mit Schach zu tun hat
Als Gäste bei der Schachweltmeisterschaft:
Ein Gespräch mit Martin Stankowski und Jürgen Becker.
Den Rheinländern wohlbekannt, aber auch über die Grenzen hinweg zuhörenswert: Der lachsalvenauslösende Jürgen Becker mit Erzfreund und Ortshistoriker, Journalist und Querdenker Martin Stankowski.
Es gilt die Eintrittskarte zur
Schachweltmeisterschaft
14. Oktober – 2. November 2008 in der Kunst- und Ausstellungshalle
Rom und die Barbaren - Rahmenprogramm
Mittwoch, 5. November | 20 Uhr - Achtung: nur noch wenige Restkarten erhältlich!
Konzert im Forum Antonio Andrade & Fiesta Flamenca
Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen
zurück. Einige lateinische Autoren erwähnen bereits, dass bei den römischen Festen „zigeunerische“ Tänzerinnen auftraten (puellae Gaditanae), die rhythmische, sinnliche Tänze mit zuckenden Bewegungen ausführten, die sie mit einer Art Klappern begleiteten, vermutlich Vorläufer der modernen Kastagnetten.
Seine Eigenart als umherziehendes Volk bestimmte einerseits, dass die Sinti und Roma als Verbindung zwischen der maurischen Minderheit und der städtischen Kultur fungierten, und andererseits, dass viele von ihnen sich dem andalusischen Gesang und Tanz widmeten, um ihren
Lebensunterhalt zu bestreiten, so dass sie sich mit der Zeit zu den Hauptvertretern der Flamencokunst entwickelten.
Antonio Andrade wurde in Puebla de Cazalla bei Sevilla
geboren – einem der traditionsreichsten Dörfer, den Flamencogesang betreffend. In einer Familie von „aficionados“, sogenannten Flamenco-Liebhabern, wuchs er ganz
in der Kultur dieser uralten Kunstform verwurzelt auf.
Sein Onkel ist José Menese – eine lebende Legende unter den Flamenco-Sängern. Es verstand sich daher beinahe von selbst, dass Antonio schon in frühester Kindheit mit dem Gitarrespielen begann.
Eintritt: 16 EUR / ermäßigt 12 EUR (inkl. Gebühren)
Achtung: nur noch wenige Restkarten erhältlich!
Themenabend zur Ausstellung
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Vortrag im Forum, 18 Uhr: Führung (60 Min.), 19.15 Uhr: Vortrag
Waffen und Bewaffnung der
nördlichen Barbaren zwischen
Spätantike und Mittelalter
Begeben Sie sich auf eine geführte Entdeckungsreise in
der Ausstellung, auf der Ihnen vielfältige Aspekte der Zeit der Völkerwanderung begegnen werden. Im Anschluss
an die Führung werden Sie sich mit einem Schwerpunkt der Ausstellung, den Waffen dieser Zeit, intensiver
auseinandersetzen.
Prof. Dr. Wilfried Menghin war Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin. Darüber hinaus lehrt er
an der Freien Universität Berlin, ist Landesarchäologe von Berlin und Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Italienisches Kulturinstitut Köln Rom und die Barbaren Vortrag von Alessandro Barbero
Alessandro Barbero hält anlässlich der Ausstellung „Rom und die Barbaren“ in Bonn einen Vortrag über Rom und die Völkerwanderungen, die zu einer Invasion der Barbaren ins römische Reich führten. Barbero ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität von Ostpiemont in Vercelli und einer der bedeutendsten Experten auf diesem Gebiet. Er hat zahlreiche Bücher zur mittelalterlichen Geschichte veröffentlicht, u. a. den Fiktion-Bestseller „Karl der Große. Vater Europas“, und schreibt regelmäßig für das Feuilleton von „La Stampa“ sowie für verschiedene Zeitschriften.
Themenabend zur Ausstellung
Ausstellungsrundgang mit anschließendem Vortrag im Forum, 18 Uhr: Führung (60 Min.), 19.15 Uhr: Vortrag
Völkerwanderung. Die Hunnen
Kaum ein Volk der Völkerwanderungszeit fasziniert die
Menschen heute noch so wie die Hunnen. Attila, die „Geißel Gottes“, König Etzel aus der Nibelungensage, die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern – all das hat sich tief ins kulturelle Gedächtnis des Abendlandes eingeprägt. Wer waren die Hunnen, woher kamen sie, welcher Art war ihre Machtbildung und warum zerfiel sie ebenso schnell, wie sie entstanden war? Während des 5. Jahrhunderts n. Chr. waren die Hunnen für Jahrzehnte eine Gefahr für das spätantike Römische Reich. Für unzählige Menschen im Barbaricum, auch für Reichsangehörige, stellte der hunnische „Way of Life“ eine echte Alternative dar. Dennoch konnte sich die Organisationsform des Hunnenreiches nicht dauerhaft gegen diejenigen des spätrömischen Imperiums und der germanischen Königreiche der Völkerwanderungszeit durchsetzen.
Dr. Timo Stickler lehrt am Historischen Seminar der Universität Düsseldorf. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Völkerwanderungszeit.
Eintritt: 15 EUR / ermäßigt 11 EUR (inkl. Gebühren)
Exil Frankreich 2004, 103 Minuten, OmU, FSK: ab 6 Jahren
Regie und Buch: Tony Gatlif
Mit Romain Duris, Lubna Azabal, Leïla Makhlouf,
Habib Cheik, Zouhir Gacem
Die spontane Idee der männlichen Hauptfigur des Films, Zano (Romain Duris), nach Algerien zu fahren, entspricht ganz der Motivation des Regisseurs, Tony Gatlif, der während der Dreharbeiten erstmals seit 43 Jahren ins Land seiner Kindheit zurückkehrte. Gatlif, der seine Wurzeln als Roma immer wieder zum Kernpunkt seiner Filme wie „Latcho Drom“ (1993) oder „Gadjo Dilo“ (1998) machte, präsentiert mit „Exil“ einen Reisefilm, der neben der Reise der Protagonisten vor allem die des Regisseurs zeigt. Der Film vollbringt bewundernswerte Leistungen wie die Entwicklung des Soundtracks, die Rekonstruktion der Familiengeschichte Zanos anhand einiger Souvenirs oder eine teilweise ausgeprägte sinnliche Körperlichkeit.
Varus
Historischer Roman zur Varus-Schlacht Mit Iris Kammerer
Anlässlich unserer Ausstellungverlängerung "Rom und die Barbaren" veranstalten wir eine Lesung zu mit soeben erschienenem Roman zur Varusschlacht.
Publius Quinctilius Varus war ein Mann von Charakter, Stärke und fast blindem Vertrauen, denn sonst hätte der römische Statthalter die Zeichen deuten können, die er übersehen wollte. Hinweise auf die Verschwörung der Germanen, die zur grausamen Schlacht im Teutoburger Wald führte, die mehr als 20.000 Männern, Frauen und Kindern das Leben kostete und eine entscheidende Wendung in der europäischen Geschichte herbeiführte.
In ihrem neuen Roman erzählt Iris Kammerer aus der Sicht des Varus und seines römischen Gefolges. Sie versteht es, historisch verbürgte Fakten mit fiktiven Personen und Geschehnissen zu verbinden und gibt dem militärischen Grundstoff dadurch eine sehr menschliche Perspektive. Detailliert und anschaulich schildert sie das Schlachtenleben und das spannende Schicksal fiktiver Menschen wie Schreibern, Sklaven und im Tross der Römer reisenden Marktfrauen und Prostituierten. Iris Kammerer, 1963 in Krefeld geboren, hat Klassische Philologie und Philosophie studiert. Mit der Trilogie um den römischen Offizier Cinna („Der Tribun“, „Die Schwerter des Tiberius“ und „Wolf und Adler“) sowie dem im Mittelalter angesiedelten Roman „Der Pfaffenkönig“ erwarb sie sich einen Ruf als Schriftstellerin, die es versteht, Spannung und Lesegenuss auf der Basis umfassender Recherche zu erzeugen. Iris Kammerer lebt in Marburg.
Eintritt: 12 EUR / ermäßigt 8 EUR (inkl. Gebühren)
Vorverkauf zum Rahmenprogramm
Für alle Veranstaltungen ist der Vorverkauf,
wenn nicht anders angegeben,
ab
sofort
an der Kasse im Foyer möglich.
Weitere interessante Veranstaltungen finden Sie im Rahmenprogramm der Ausstellung "Die Langobarden.
Das Ende der Völkerwanderung" im Rheinischen Landesmuseum hier im Kalender...