Ausstellungen
 • Ausstellungsübersicht
 • Ausstellungsrückschau
Veranstaltungen
PÄDAGOGIK
Bibliothek
Besucherinfo
Über uns
Kontakt
Artcard
Shopping
Presse
Neues
Newsletter
Suche 
AUSSTELLUNGEN
  AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

 
F Programme d'expositions NL Tentoonstelling-
programma
       
     
James Cook und die Südsee   James Cook und die Entdeckung der Südsee
28. August 2009 bis 28. Februar 2010
Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) wurde durch drei Expeditionsreisen in die damals unbekannten Weiten des Pazifischen Ozeans berühmt. Ihm gelang es erstmals, Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee zu kartographieren.
Die Ausstellung erzählt mit rund 500 Exponaten von den Reisen des James Cook und seines internationalen Wissenschaftlerteams, das im Zeitalter der europäischen Aufklärung in einer Vielzahl von Disziplinen neue Erkenntnisse beitragen konnte.
Zum ersten Mal werden in Bonn die von den Cook-Reisen mitgebrachten ethnographischen und naturhistorischen Objekte aus den verschiedensten pazifischen Kulturen wieder zusammengeführt, nachdem sie bereits Ende des 18. Jahrhunderts in ganz Europa verstreut worden waren. Viele der kostbaren Artefakte sind kunsthistorisch von unschätzbarem Wert, da Vergleichbares heute in der Südsee nicht mehr zu finden ist.
Auch prachtvolle Gemälde und Zeichnungen der mitreisenden Maler, die den euphorischen und wissbegierigen Blick der Entdecker auf die exotischen Szenerien der Südsee eingefangen haben, werden präsentiert. Zudem machen Schiffsmodelle, originale Seekarten und Navigationsinstrumente die Cook-Reisen auf faszinierende Weise wieder lebendig.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Universität Göttingen, dem Kunsthistorischen Museum – Museum für Völkerkunde, Wien (10. Mai bis 13. September 2010), und dem Historischen Museum Bern (7. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011)
© Bildkomposition nach Vorlagen des National Maritime Museum, Greenwich, London / The Natural History Museum, London
     
Neugierig: Kunst privater Sammler   Neugierig?
Kunst des 21. Jahrhunderts aus privaten Sammlungen
29. Januar bis 2. Mai 2010

Die Kunst der Gegenwart wird maßgeblich durch das Engagement privater Sammlerinnen und Sammler gefördert. Die Ausstellung markiert den Auftakt einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den wichtigsten europäischen Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst. So entsteht ein Einblick in die Tendenzen der Kunst des 21. Jahrhunderts. Von der Zeichnung bis zur raumgreifenden Installation erlebt der Besucher die Facetten heutiger Kunstproduktion.Die Auswahl spannt den Bogen von Künstlern unterschiedlicher Generationen wie Vito Acconci, Birgit Brenner, Jake und Dinos Chapman, Hanne Darboven, Marcel Dzama, Peter Fischli/David Weiss, Ceal Floyer, Hannah Höch, Kitty Kraus, Alicja Kwade, Daniel Lergon, Lucy McKenzie, Thomas Scheibitz, Tino Sehgal, Katja Strunz bis zu Cathy Wilkes.
Lucy McKenzie, Deathwatch (Detail), 2004, © courtesy Sammlung Goetz
     
Byzanz: Pracht und Alltag   Byzanz: Pracht und Alltag
26. Februar bis 13. Juni 2010
Gold, Silber, Seide, Elfenbein, Reliquien – um diese kostbaren Besitztümer wurden das Byzantinische Reich und seine Hauptstadt Konstantinopel im Westen beneidet. Die Ausstellung zeigt viele dieser Herrlichkeiten. Doch die Bedeutung des christlichen Oströmischen Reiches geht weit über seine Schätze hinaus. In Byzanz lebte die Antike ungebrochen bis in das Spätmittelalter fort. Hier bewahrte man antike Tradition und Gelehrsamkeit, hier wurzelt unser Rechtssystem. Byzanz schlug die Brücke vom Altertum in das moderne Europa und verband zugleich Ost und West. Das europäisch geprägte Byzanz hatte Verbindungen in den Nahen Osten und über die Seidenstraße bis nach China. In der orthodoxen Kirche leben byzantinische Rituale bis heute fort.
Aber wie kann man sich das Leben in Byzanz vorstellen? Unsere Ausstellung führt in eine uns fremde Welt, die doch eine Grundlage für unsere Gegenwart legte. Mehrere Computeranimationen und Kurzfilme bringen uns zu den wichtigsten Plätzen des Byzantinischen Reiches, wie Konstantinopel, Ephesos, Thessaloniki, Pergamon, den Simeonsberg bei Aleppo oder das Katharinenkloster am Sinai. Die rund 600 Exponate von Leihgebern aus der ganzen Welt bekommen so eine neue Bedeutung, die über den großen künstlerischen und ästhetischen Wert hinausreicht. Auf diese Weise erscheinen plötzlich das Byzantinische Reich und sein Erbe in einem völlig neuen Licht.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Mainz
     
Liam Gillick   Liam Gillick
Ein langer Spaziergang...
Zwei kurze Stege...*

1. April bis 8. August 2010
(neues Datum)
Der 1964 in England geborene Liam Gillick gehört seit Beginn der 1990er-Jahre zu den prominentesten Vertretern der Weiterentwicklung konzeptueller Kunst. 2009 wurde er ausgewählt, den deutschen Pavillon bei der 53. Biennale in Venedig zu gestalten. Die Kunst- und Ausstellungshalle widmet Liam Gillick nun eine umfangreiche Einzelausstellung, welche die Entwicklung seines Werkes anhand wichtiger Werkgruppen und Themen darstellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Vermittlung zwischen dem kritischen Potential seiner Kunst und der ästhetischen Qualität seiner Arbeit.
*One long walk... Two short piers
     
Afghanistan   Afghanistan. Gerettete Schätze
Die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul
11. Juni bis 3. Oktober 2010
Ende der 70er Jahre entdeckten Archäologen im heutigen Afghanistan die Überreste eines antiken Gräberfeldes aus der Zeit um Christi Geburt. In einigen der Gräber fand man eine Vielzahl spektakulärer Goldgegenstände von unschätzbarem kunst- und kulturhistorischen Wert. Die legendären Goldfunde sind Zeugen des Königreichs Baktrien, einer Zivilisation, die sich an den Schnittstellen der Kulturen entfaltete und so zum Schmelztiegel der unterschiedlichsten kulturellen Strömungen aus Ost und West wurde. Mit etwa 230 Exponaten zeigt die Ausstellung diesen Kunstschatz, der wie durch ein Wunder Jahrzehnte des Krieges und der Zerstörung überdauert hat und erst 2004 unversehrt in den Depots der Zentralbank von Kabul wiederentdeckt wurde.
Abb.: Rechteckige Schmuckelemente mit kreisförmigen Verzierungen, Afghanistan, Tillya Tepe, Grab III, 2. Viertel 1. Jh. n. Chr., Gold, Afghanisches Nationalmuseum © Thierry Ollivier/Musée Guimet
     
Thomas Schütte   Thomas Schütte
15. Juli bis 1. November 2010
(neues Datum)
Drei Teilnahmen an der Dokumenta in Kassel, Preisträger des Goldenen Löwen als bester Einzelkünstler der Biennale von Venedig 2005 - der Düsseldorfer Künstler Thomas Schütte, geboren 1954, zählt zu den international wichtigsten deutschen Künstlerpersönlichkeiten. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle wird anschließend an die großen monografischen Ausstellungen deutscher Maler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz und Markus Lüpertz anhand ausgewählter Werkgruppen einen Einblick in die Breite und Genese seines Gesamtwerkes geben.
Thomas Schütte ist eine Ausnahmeerscheinung, denn mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt an unterschiedlichsten Themen, Ausdrucksformen und Techniken gelingt es ihm, seit mehr als 30 Jahren hochaktuell zu sein. Schüttes Freude am Material und am Handwerklichen prägen seine Arbeiten aus Holz, Ton und Metallen, bestimmen seine Aquarelle, Zeichnungen und Radierungen. Gesellschaftskritische Auseinandersetzungen und Humor kennzeichnen die mitunter komplexen Inhalten seiner Arbeiten und zeigen eine deutlich utopische Qualität.
Der Schwerpunkt der Ausstellung in der Bundeskunsthalle liegt auf Schüttes Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Architektur und bildender Kunst. Zwei große, neue Arbeiten, „Ferienhaushaus für Terroristen“ und „One man house“, werden erstmals im Format 1:1 der Öffentlichkeit präsentiert.
Abb.: Mirror drawing, 1998, Farben, Tusche und Bleistift auf Papier, Foto: Florian Kleinfenn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2009
     
Plakat: Vibración   VIBRACIÓN. Moderne Kunst aus Lateinamerika
The Ella Fontanals-Cisneros Collection
17. September 2010 bis 30. Januar 2011
(neues Datum)
Die Ausstellung zeigt einen Überblick über die abstrakte Kunst des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika, einem unbekannten Kontinent der klassischen Moderne. Grundlage der Ausstellung sind Bestände der Sammlung Cisneros Fontanals Art Foundation, die bei ihrer ersten Präsentation in Miami eine Sensation darstellte und jetzt erstmals in Europa gezeigt wird. Ausführlich werden drei europäische Emigrantinnen vorgestellt, die in der abstrakten Kunst in Lateinamerika eine bedeutende Rolle spielten: die deutsche Fotografin Grete Stern, die deutsche Bildhauerin Gertrude Goldschmidt (Gego) und die Schweizerin Mira Schendel.
Abb: [M] Julio Le Parc, Formes Virtuelles par déplacement du spectateur, 1966, Six transposable backgrounds: mixed media © VG Bild-Kunst, Bonn 2009
     
Napoleon I.   Napoleon und Europa. Traum und Trauma
17. Dezember 2010 bis 25. April 2011
Napoleon Bonaparte (1769-1821) hat in seiner knapp 20-jährigen Regierungszeit die Grundlagen der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wie keine andere historische Persönlichkeit geprägt – im Positiven wie im Negativen. Die von der Kunst- und Ausstellungshalle entwickelte Ausstellung zeigt exklusiv ein umfassendes Bild von Napoleon und seiner Zeit anhand hochrangiger Leihgaben aus ganz Europa: Malerei und Skulptur liefen damals zur Hochform auf – in den Propagandabildern von David, Gérard und Ingres wie in der Opposition mit Goya und der deutschen Romantik. Zugleich erfolgte die Gründung des Louvre als erstem „modernen“ Kunstmuseum. Erstmals wird in der Ausstellung der „Kunstraub“ in den von Napoleon besetzten Ländern Europas und Nordafrikas umfassend dargestellt.
Abb.: François Pascal Baron Gérard, Napoleon I., Kaiser der Franzosen, um 1810 © bpk / RMN / Yann Martin
       


DRUCKENVERSENDEN Änderungen vorbehalten    Last Update: 04.02.2010