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Tempelschätze des heiligen Berges
Daigo-ji – Der Geheime Buddhismus in Japan 25. April bis 24. August 2008 ![]() Gojū-no-tō Pagode im unteren Bereich der Tempelanlage Erstmals sind die großartigen Tempelschätze eines der ältesten Klöster Japans in Deutschland zu sehen: Daigo-ji. Die Ausstellung zeigt 240 herausragende Werke, darunter großformatige Skulpturen, wertvolle Gemälde und Bildrollen, kostbare Lackarbeiten, kunstvolle Kalligraphien und Sutren - die heiligen Schriften des Buddhismus - von unschätzbarem Wert. Sie sind nicht nur als Kunstobjekte zu bewundern, sondern sollen auch als Gebrauchsgegenstände einer bis heute praktizierten Religion erfahrbar werden.
Bugaku Tanz,
Tawaraya SōtatsuEdo-Zeit, 17. Jh., Blattgold und Farbe auf Papier Unter den zahlreichen kulturhistorischen Ausstellungen ist eine zu einer großen Sammlung aus Japan selten, weil die japanische Kunst Werke aus Papier und Holz von hoher Fragilität hervor gebracht hat, deren Sensibilität schwer mit einem langen Transport vereinbar ist. Die Ausstellung präsentiert erstmalig außerhalb Japans eine der größten buddhistischen Kunstsammlungen, die mehr als ein Jahrtausend überspannt. Die Ausstellung ist wegen der Fragilität der Exponate zeitlich begrenzt und wird exklusiv in Bonn gezeigt.
DAIGO-JI neu! Video: Ausstellungs-rundgang ![]() Ausstellung | Ausstellungsplan • JPG (105 KB) • PDF (11 MB) Besonderheiten der Ergänzende Informationen
Kuratorin Projektleitung Pressesprecherin ![]() Sitzender Fudō Myōō Von Kaikei, Kamakura-Zeit, 1203 (3. Jahr der Ken'nin-Ära) Holz, polychrom gefasst Die Klosteranlage Daigo-ji auf dem Berg Kasatori im Süden der alten Kaiserstadt Kyoto blickt auf eine über 1100 Jahre währende Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung im Jahre 874 n. Chr. hat sie sich bis in unsere Zeit als eines der bedeutendsten religiösen Zentren und Wallfahrtsort erhalten. Das Kloster Daigo-ji war seit jeher nicht nur ein Zentrum für Studien der buddhistischen Religion, sondern auch der Philosophie und der Medizin. Das religiöse Charisma der Mönche kommt in einer Vielzahl von Legenden und Mythen zum Ausdruck. Die politische Bedeutung, die der Tempel und Wallfahrtsort seine langjährige Geschichte hindurch bewahrt hat, wird in seiner Architektur und in seiner Sammlung durch eine große Anzahl von höchst wertvollen Objekten sichtbar. 1994 wurde die Klosteranlage Daigo-ji zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Der Geheime Buddhismus ![]() Kiefern und Kirschbäume vor manmaku-Festvorhängen Ikoma Toshu (1626-1702), Edo-Zeit, 17. Jh. Ein Paar sechsteilige Stellschirme Der Shingon-Buddhismus ![]() Schachtel für Ritualschriften des Denpō Kanjō Initiationsritus, mit Karma-Vajras und heiligen Rädern Kamakura-Zeit, 13. Jh. Holz, vergoldete und versilberte Bronzeverzierung Kulturschätze |
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